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LEGO Adventurers 5987 Dinosaurier Forschungsstation im Classic Review

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LEGO 5987 Dinosaurier Forschungsstation | © Jonas

Das Set LEGO 5987 Dino Research Compound im Classic Review: Die Dinosaurier Forschungsstation und die Giganten einer vergessenen Zeit.

Für mein erstes Review, welche ich hier auf Zusammengebaut präsentiere, möchte ich einen Ausflug in eine Zeit machen, in welcher schreckliche Wesen die Welt bevölkerten. Die Rede ist von den LEGO Sets der frühen 2000er. Viele von uns AFOLs sehen diese Zeit als die Dark Ages von LEGO als Produkt an – und größtenteils schließe ich mich ihnen da an.

Allerdings begann meine Freude an den kleinen bunten Steinchen genau dort, denn mit vier Jahren habe ich gern mit den Jack Stone Sets aus dieser Zeit gespielt. Und als ich bereit für das normale LEGO System war (etwa 2002), waren einige Sets aus dem Jahr 2000 gelegentlich noch in den Regalen zu finden. Diese Seltenheit der Sets machte sie zu etwas Besonderem und das Set was ich im Folgenden vorstelle ist eines, welches ich mir als Kind immer gewünscht, es aber nie in einem Spielzeugladen gefunden habe. Natürlich habe ich Dinosaurier geliebt, so wie etwa jedes Kind in meinem Alter damals. Nun – fast 20 Jahre später – habe ich diesen „Weißen Wal“ meiner Kindheit doch noch fangen können und stelle euch somit die 5987 Dinosaurier Forschungsstation („Dino Research Compound“) ausführlich vor.

Umfang und Zusammenbau

Nun, 617 Steine klingt für ein unlizenziertes 80 Euro Set erstmal nach recht wenig, aber die Steine, die man bekommt, haben es in sich! Es gibt einige große Brick-Platten (ein Relikt aus dieser Zeit), ein BURP, viele Standard-Steine, sehr nützliche bedruckte Elemente und natürlich die Stars des Sets: Die Dinosaurier. Ein Stickerbogen ist nicht enthalten, alles ist bedruckt. Hier ein Bild aller bedruckten Teile im Set (abgesehen der Minifiguren).


Besonders interessant sind die Dachschrägen mit dem rostigen Blechaufdruck. Die Grautöne und die braunen Teile sind noch in den alten Farben gehalten. Auf der Verpackung bekommen wir rundherum zusätzliche Fotos und kleine Szenen des Sets dargestellt. Auf der Rückseite sind einige Alternativ-Modelle zu sehen, bei denen die Designer aber wirklich die weiße Flagge gehisst haben: Hände hoch und sich ergeben. Mit den Steinchen hätte man sicher Schöneres machen können. Aber die alternativen Bauideen sind etwas, was ich bei heutigen Sets sehr vermisse.

Alternative Bauten!

Eine Anleitung ist natürlich ebenfalls enthalten (der Vorbesitzer meines Sets hat diese gelocht) und in ihr finden sich – neben den 43 Seiten, die benötigt werden, um das Set zusammenzusetzen – auch noch ein paar Bauschritte für die Alternativen. Zu guter Letzt gibt es noch ein paar verbildlichte Informationen über die verschiedenen Dinosaurier, damit Kinder auch noch etwas lernen können: Großartig!

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Infos zu den Dinos

Der Zusammenbau geht sehr gut, Schwarz und Dunkelgrau lassen sich einfach auseinanderhalten und es gibt keine Schwierigkeiten. Es sollte aber erwähnt werden, dass es keine Call-Outs für die nötigen Teile gibt, es wird mit Unterschiedssuchbildern geregelt. Einige Schritte werden genauer erklärt.

Das Set wird in Modulen gebaut, welche dann zusammengesetzt werden: Das findet das Kind selbst heraus oder experimentiert ein wenig. Ich baue meine Sets immer langsam bei Hörspielen und Tee auf, aber ich denke, man kann hier in gut einer Stunde durchkommen.

Die Minifiguren

Hier sind unsere tapferen Abenteurer, sechs an der Zahl. Von links nach rechts: Johnny Thunder, Dr. Charles Lightning, Gail Storm, Mike, Mr. Cunningham und der Baron von Barron. Die Namen mancher dieser Figuren wurden im Verlauf der Reihe immer mal verändert. So hieß etwa Dr. Lightning auch zeitweise Dr. Kilroy. Ich werde hier aber die Originalnamen verwenden. Die Figuren haben für die Zeit sehr schöne Prints und sind sehr liebevoll mit viel Charme gestaltet. Keine der Figuren aber hat ein Wendegesicht oder Druck auf dem Rücken des Torsos.

Der Baron und Mr. Cunningham sind natürlich die Bösen. Man sieht es ihnen dezent an, findet ihr nicht? Der Schnurrbart und das Monokel des Barons sollte keine Fragen offenlassen und sollte es immer noch nicht ausreichen, bekommt er auch noch eine Hakenhand. Es gibt hier keine klaren Highlights, weil alle Figuren fantastisch sind und sehr weit oben in meiner Liste der besten LEGO Minifiguren aller Zeiten mitspielen. Mike und Mr. Cunningham sind allerdings etwas seltener, da sie nur in diesem Subtheme der Adventures Reihe auftauchten.

Das Boot

Das kleine Ruderboot ist nichts allzu Besonderes und wenn ihr ein oder zwei Piraten-Sets aus den Jahren zuvor besitzt, dann habt ihr so ein Boot schon in eurer Sammlung. Trotzdem nett, dass es dabei ist.

Das Auto

Das Auto mag ich sehr. Die Räder und der Kühlergrill sind großartig und es sieht aus wie ein klassisches leicht heruntergekommenes Safari-Fahrzeug, welches wirklich noch mit Schere und Klebeband repariert werden kann.

Es verfügt sogar über ein Ersatzrad und eine Vorrichtung, um Dinosaurier zu fangen. Es ist sicher diskutabel, ob diese Art des „Fangens“, hinsichtlich der Ethik, richtige Weg ist, aber ich glaube darüber sollten wir nicht zu lange nachdenken.

Das Flugzeug

Das Flugzeug ist für ein kleines Add-On Fahrzeug tatsächlich recht groß und sieht meiner Meinung nach sehr interessant aus. Ein fantasievolles Design, was ich als Kind immer unglaublich spannend fand. Einzig seltsam ist, dass in jedem der beiden Cockpits ein Lenkrad eingebaut ist. Wer genau steuert dieses Fahrzeug? Oder ist das so eine Art Fahrschulflugzeug?

Über den Wolken…

Es sieht auf jeden Fall gut aus und hat sogar eine Spielfunktion: Wenn man an dem blauen Henkel zwischen den Rotoren zieht, wird ein Netz fallengelassen. Zu den Rotoren sei kurz gesagt, dass der Designer hier sogar an kleine Motoren gedacht hat. Ein schönes Detail. Es ist fast zu schade, um nur ein Side-Build zu sein…


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Die Forschungsstation

Das Farbschema mag auf den Fotos etwas chaotisch aussehen, aber wenn ich das Set so vor mir stehen habe, finde ich, dass das Gesamtbild sehr stimmig ist. Ich muss zugeben, als ich das Set gekauft habe, dachte ich, dass ich es möglicherweise nicht mögen würde, weil es nicht unbedingt das schönste Gebäude ist, was man sich auf den Tisch stellen kann. Aber nachdem es aufgebaut war, mochte ich es sehr viel mehr als zunächst angenommen.

Die Station ist in drei Sektionen aufgeteilt, von welchen sich eine nochmal aus drei Sektionen zusammensetzt. Ich beginne hier mal mit dem wohl unspektakulärsten Teil.

Die kleine Brücke hat keine Spielfunktionen, wird nur über die Henkel an den Seiten mit dem Rest der Station verbunden und hält diese so zusammen. (Die Station lässt sich so, auch ohne direkte Noppenverbindung, geschlossen gut heben und herumtragen.)

Kommen wir jetzt zum Arbeitsbereich. Hier haben wir ein kleines Dock mit schwenkbarem Kran und einer Anlegestelle für das kleine Boot. Außerdem befindet sich hier ein Fass, von welchem ich annehme, dass es mit Trinkwasser gefüllt ist. Außerdem gibt es hier eine Menge von Möglichkeiten, um Ausrüstungsgegenstände unterzubringen. Auch eine Seilwinde gibt es hier, die mit dem Hauptgebäude verbunden ist. Eine Kiste mit Henkeln ist ebenfalls enthalten, mit welcher Ausrüstung oder sogar Figuren von der Station zum Dock transportiert werden können.

Die kleinen Schornsteine an allen Geräten hier (dem Kran, der Seilwinde und der anderen Anlage) sind ein nettes Detail, da wir uns hier in den 1920er Jahren befinden. Außerdem haben wir hier noch einen Baum, welcher ein wunderbarer Platz ist, um den enthaltenen Flugsaurier zu platzieren. Der Baum lässt sich zur Seite wegklappen und ein Geheimversteck mit einem Diamanten öffnet sich.

Die letzte Sektion ist der größte Teil des Sets, der Komplex selbst. Das Modell sitzt auf einer recht seltenen L-förmigen Platte. Ich bin ehrlich gesagt froh, dass LEGO die Brick-Platten nicht mehr verwendet. Sie sehen meist einfach nicht schön aus, weil sie so hoch sind. Hier aber finde ich es ganz passend, da so der Fluss, der neben der Station liegen soll, etwas Tiefe bekommt.

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Hoch hinaus!

Hier finden wir eine kleine Feuerstelle neben einem BURP. In dem kleinen Topf ist übrigens eine kleine blauen LEGO Noppe, um Wasser zu simulieren.

Die Station hat aber auch einiges zu bieten. Wir haben ein Netzkatapult, ein aufklappbares Gefängnis und eine Falltür in der unteren Etage, welche über eine Leiter oder eine Treppe zu erreichen ist.

In der oberen Etage haben wir nun ein paar Einrichtungsdetails. Ein Mikroskop und ein Tisch mit Sextanten. Man beachte die bedruckte Fließe mit Johnny Thunder und dem T-Rex. Ich mag dieses Teil sehr.

Das Dach oben lässt sich aufklappen und eine Satellitenschüssel oder eine Radarschüssel erscheint. Das scheint mir für 1920 eine sehr avancierte Technologie zu sein, auch wenn zu dieser Zeit bereits erste Erfolge mit Radar erzielt wurden, aber für Kinder sicher nicht störend. Wir befinden uns auf einer Insel mit Dinosauriern, warum sollten wir kein Radarsystem mitbringen?

Ich muss sagen, dass mich die grünen Bricks, auf denen die einzelnen Etagen sitzen, etwas irritieren. Hier hätte man vielleicht auf eine andere Farbe ausweichen können, ich nehme allerdings an, dass der Grund für die Farbgebung die Umbaubarkeit des Sets ist. Generell sind in gerade dieser Sektion sehr viele Standartteile, wie etwa braune 2×2 Bricks, verbaut.

Die Dinosaurier und die Ausrüstung

Die Stars dieses Sets habe ich mir für den Schluss aufgehoben: Die Dinos. Klar brauchen wir Dinos! Wir sind hier schließlich in der Dino Forschungsstation. Demnach bekommen wir vier Dinosaurier aufgetischt. Eine Zahl an der sich die LEGO Jurassic World Sets mal ein Beispiel nehmen könnten.

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Die Dinos

Klar ist aber auch: Die Dinosaurier kommen hier unbedruckt und wesentlich primitiver des Weges, als dies bei den aktuellen Sets der Fall ist. Trotzdem waren sie damals perfekt und der grüne T-Rex hier war eine Zeit lang eine Art Maskottchen für LEGO. Neben dem Tyrannosaurier, dessen Arme, Maul und Schwanz beweglich sind, bekommen wir noch sein Baby, einen Flugsaurier und einen Stegosaurus mit beweglichem Schwanz. Eine gute Menge. Exklusiv für dieses Set ist der Stegosaurus, allerdings nur wegen der Farbgebung. Zusätzliche Tierchen gibt es auch noch. Zwei Spinnen (die Hellgraue ist recht selten), einen Skorpion und eine Schlange.

Oh, oh…

Was die Ausrüstung unserer Abenteurer angeht, so müssen wir uns keine Sorgen machen. Sie haben alles was sie brauchen. Im Folgenden seht ihr alle Ausrüstungsteile, die zum Set gehören. Für all diese gibt es auch verschiedene Plätze im Set, vorrangig Clips, die überall in und an der Station verteilt sind.

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Volles Haus!


Die Eckdaten

» Thema: Adventures
» 5987 Dinosaurier Forschungsstation
» „Dino Research Compound“
» 617 Teile
» 80 Euro UVP
» Sechs Minifiguren
» Vier Dinosaurier
» Bauanleitung: PDF Download


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Der will doch nur spielen!

Fazit: 5987 Dinosaurier Forschungsstation

Diese Forschungsstation ist meiner Meinung nach ein großartiges Spielset für Kinder. Fast jedes Kind mag Dinos – und hier kann sich so richtig ausgetobt werden! Alles in allem sehr stimmig. Die Farben passen gut zu einem heruntergekommenen kleinen Basislager und wir haben viele Spielfunktionen, mehrere Fahrzeuge, Schurken und Helden, Tiere und viele tolle Teile. Eltern, die ihren Kindern gern ein Set mit Dinosauriern schenken, aber nicht fünf Jurassic World Sets kaufen möchten, um eine dezente Auswahl an Sauriern zu haben, denen kann ich dieses Set wärmstens empfehlen. Es lässt sich eigentlich recht einfach für 50 bis 70 Euro auf Plattformen wie eBay finden – und dieses Geld ist der Bausatz auf jeden Fall wert. Für Sammler ist es vielleicht rein optisch betrachtet nicht das schönste Set, aber wer die Adventures-Reihe mag, der kann hier getrost zuschlagen: Auch nach 20 Jahren hat das Set noch immer seinen Charme. In meinem nächsten Classic Review satteln wir unsere Pferde für neue Abenteuer!

Was denkt ihr über die Dinosaurier Forschungsstation? Habt ihr das Set damals besessen oder habt es immer noch zu Hause? Und was sagt ihr zu jenen Elementen, die es heutzutage womöglich zurecht nicht mehr gibt? Ich freue mich über Feedback zum Set und zum Review in den Kommentaren.

6+

Jonas Heyer

Geht mit Johnny Thunder auf die Suche nach den Schätzen der LEGO Geschichte. Von den Gewässern Redbeards geliebter Karibik, über die Helden des Westens, bis hin zu den tapferen Rittern von Richard Löwenherz!

30 Kommentare Kommentar hinzufügen

  1. Vielen Dank für das ausführliche Review mit zahlreichen Details und tollen Bildern, Jonas! Das Set erschien zu Zeiten meiner dunkelsten Dark Ages. Ein schönes Spiel-Set! 🙂

    5+
  2. Ich würde mir Sets und Geschichten rund um Jonny Thunder wieder zurückwünschen

    3+
    • Ich würde mir das auch sehr wünschen und so oft wie Johnny noch auftaucht (als kleine Homage in Stickern oder in Minifiguren Serie 19) wundert es mich ein wenig, dass es noch nicht passiert ist.

      Man kann ja hoffen 😉 Eines ist aber sicher, wenn ich die Zeit für mehr Reviews finde, werden wir ihn noch das ein oder andere Mal hier sehen 😉

      2+
  3. Jonny Thunder und der Island-Hopper 5935 aus dieser Serie finden sich übrigens auf einer der Werbetafeln im Ninjago Hafen 70657 wieder.

    3+
  4. das Set habe ich in einem „Haufen Lego“ den ich zum freien bauen gekauft habe als „ziemlich sicher da drin“ identifiziert – ehrlich gesagt habe ich dazu aber keinerlei emotionale Bindung (mein dark-age) und es sieht für mich farblich und in den Formen so unattraktiv aus (Legos dark-age), dass ich bisher keine Lust hatte es rauszuziehen und fehlende Teile zu ergänzen …

    1+
    • Es ist kein Sammler set und wenn man nicht mit Johnny Thunder aufgewachsen ist, dann kann ich das voll nachvollziehen.

      Es ist ein schönes Set für Kinder und diejenigen die Nostalgie dafür haben 🙂

      1+
  5. Das Set wird von mir in Ehren gehalten. War mein erstes großes „kein Zug“ Set.
    Nur Flugzeug und Auto sind irgendwie recycelt, Danke für die Erinnerung ?

    Hach, was haben wir doch schöne Abenteuer mit Jonny Thunder erlebt.
    Insbesondere nach Jurassic Park ?
    Waren schön die 90er.

    2+
  6. Dieses Set ist an mir auch völlig vorbeigegangen! Waren aber auch die absoluten Dark Ages Anfang der 2000er!

    Insofern vielen Dank für das Review und die Möglichkeit hier dazu! Immer wieder gerne!

    2+
  7. Bin ein großer Fan der Klassik-Reviews! Ich hab diese Sets noch als großer Bruder miterlebt und fand dass man damals die Kinder für dumm verkauft hat und die Sets alle zu simpel waren – die Adventures Reihe war da noch der „Einäugige unter den Blinden“. Aber sehr interessant und auch schön daran wieder erinnert zu werden 😉

    1+
    • Ich sehe was du meinst aber die Adventurers Reihe ist mein Favorit unter allen LEGO Themen, die es jemals gab und vermutlich jemals geben wird.

      Die meisten der Sets dieser Reihe besitze ich auch und werde wohl im Laufe der Zeit einige von ihnen hier im Classic-Review zeigen.

      Interessanterweise ist die Price-To-Piece Rate bei den Dinosaurier Sets trotz der großen Teile und der Dinosaurier nicht mal soviel anders von den was davor war 😉

      1+
    • Ich finde ja die aktuellen City-Sets äußerst simpel! Polizei mit Magneten hin oder her, aber einen besonderen Charme haben diese Modelle derzeit nicht! Die waren schonmal viel besser!

      0
  8. Die (frühen) 2000er waren die Zeit als ich ein wenig aus den Dark Ages erwacht war (Gerade Vater geworden 😉 – Ausrede: – Für die KIDS) – trotzdem hatte ich damals nicht viele Lego Sets gekauft. Aber die Adventurers waren sozusagen einer der zwei „Aufhänger“ (Star Wars der andere).

    Dieses Set hatte ich nicht – aber einige andere (kleine)

    5906 – Ruler of the Jungle (das befindet sich in Einzelteilen in der Legokoiste – würde ich aber noch zusammenbekommen – bis auf den Umhang wahrscheinlich). Ein wirklich kleines süsses Set. Eine Nette Basis für jede Südsee oder auch Amazonasexpedition.

    5918 – Scorpion Tracker – mein Lieblingsset – Ein kleineR Expeditions-Geländewagen – Durch die „Zwischenkriegsoptik ein ideales (damals) Indy Jones look alike Set. Der Geländewagen fährt jetzt noch so durch meine Legostadt…

    5928 – Bi Wing Baron – Ein Doppeldecker – und ein Gegenspieler für Pseudo-Indy

    Mit 7411 „Tygurahs Roar“ ging es dann nach Indien – Tempel des Todes lässt grüßen 😀 – der Riesentiger ist riesig nett 😉

    7416 – Emperors Ship war das erste „normale“ Lego Set das mein Sohn jemals aufgebaut hat – Das Schiff läuft bei mir gerade in Ninjago-Hafen ein.

    Ich finde die „Linie“ hatte etwas – eindeutig Sets zum fantasievollen Spielen. Alles Bedruckt (nur wenige Steine pro Set, aber bedruckt und die sehen heute noch wie neu aus.

    Ich weiß noch, wie ich vor einigen „größeren“ Sets Stand und überlegt habe, wie ich die nach Hause schmuggeln könnte – Heute bereue ich, dass ich sie nicht – wenigstens im Ausverkauf – erworben habe. SEUUFZ

    Hätte es damals eine Serie a la Ninjago gegeben, wer weiß, ob es die Linie nicht länger gegeben hätte.

    Ich denke eine „wiederbelebte“ Adventurers Line würde sich heute auch nicht schlecht verkaufen.

    Ach ja Gewehre und Pistolen – warum damals und nicht mehr heute?

    2+
    • Die Adventurers waren quasi die Helden meiner Kindheit und waren damals fast exklusiv das was mir an LEGO Spaß gemacht hat. Inzwischen habe ich den Großteil der sets zusammengesammelt und werde sie wohl nach und nach hier vorstellen.

      Fehlen tun mir ein paar mittlere Ägypten Sets und das große Jungle Set, was aber inzwischen so teuer ist, dass es mir wohl auch weiterhin fehlen wird… 🙁

      0
      • Ja, 5986 ist mächtig teuer geworden. Es ist ein schönes Set, aber mir persönlich ist es die in letzter Zeit aufgerufenen und teils erzielten Preise nicht wert (manchen ist es das Geld also doch wert – muss jeder selber wissen). Es scheint wohl recht selten zu sein und vor allem die Baseplate sehr speziell? Ich hätte vor 3-4 Jahren die Möglichkeit gehabt, eines etwa 50km von mir für 50€ abholen zu können – heute ärgere ich mich, dass es mir seinerzeit zu weit weg war.
        Aber ich werde mir rund um die Baseplate 309p02 aus 6552 und Teile einiger anderer Sets (z.B. City Dschungel Sets, vielleicht 5976 und Einzelteile etc.) etwas Ähnliches basteln… 🙂

        Danke für das Review und gerne mehr davon! 🙂

        1+
        • Das Problem bei diesem Set ist, dass es recht viele exklusive Teile enthält und soweit ich das herausfinden konnte nur in den Staaten und Kanada in den Läden zu finden war. 🙁

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  9. Hallo Jonas,

    vielen Dank für das schöne Review von einem Set, was ich so gar nicht auf dem Schirm hatte.

    @zusammengebaut team
    Ich würde mich sehr freuen, wenn wieder mehr solche classic sachen gezeigt werden. hierdurch entsteht ein schöner mix aus altem und neuem. früher habt ihr so sachen ja öfter gemacht, aber jetzt hab ich es schon länger vermisst.

    Gruß,
    Ansgar

    1+
    • Schon zu Beginn der Seite vor knapp fünf Jahren war es mein Wunsch, regelmäßig Classic Reviews zu präsentieren. Aber ich habe es einfach nicht geschafft. Aber: Mit Jonas und auch André haben wir nun zwei Autoren, die in unregelmäßigen Abständen Klassiker vorstellen werden. Und wenn ich die Zeit finde, werde ich auch mal ein Set präsentieren! Denn alles LEGO aus den 80er und 90er Jahren besitze ich noch immer. 🙂

      4+
    • Mehr ist schon in Arbeit (ein kleiner Teaser war ja schon am Ende des Reviews zu sehen)

      🙂 es wird wahrscheinlich auch mal für zwischendurch ein Review eines kleinen Sets kommen, da ich die großen Sets als Highlights halten möchte. Aber auch da habe ich in meiner Sammlung ein paar echt schöne Kleinigkeiten.

      1+
  10. Zu Legos Dark Age:
    Meiner Meinung nach konnte man besonders die Lego harry Potter Sets zum ersten und zweiten Film mit wenig aufwand aufpeppen.
    Schlimmer fand ich da die 4+ Sets von 2004 ..
    By the way könnte mir mal jemand sagen was mit Dino 2010 passiert ist?
    Ich finde den Helikopter gigantisch

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    • Dino2010 war nur kurzlebig, weil es eigentlich gar nicht für den Europäischen Markt gedacht war. Dino Attack hieß das Thema in Amerika und hatte statt Käfigen und Leinen Gewehre Raketenwerfer und biologische/chemische Kampfstoffe. Das würde für den Europäischen Markt als etwas zu Hardcore angesehen.

      Also haben sie ein paar schnelle Änderungen vorgenommen und diese waren nicht stabil genug, weshalb die Linie schnell wieder weg war.

      Man sieht es lustigerweise am Design der Dinosaurier, die nicht verändert wurden und immer noch ziemlich dämonisch aussehen 😀

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