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BrickLink AFOL Designer Sets: Zoll Probleme – aber viele LEGO Sets erreichen ihr Ziel

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BrickLink AFOL Designer Programm: Boxen | © BrickLink

Wer im Zuge des Bricklink AFOL Designer Programms LEGO Sets bestellt, bekommt es mit dem Zoll zu tun, aber viele Sets kommen an: Update.

Update 20. Juli: Uns erreichten in den letzten Tagen zahlreiche ausführliche Rückmeldungen unserer Leser, die aufzeigen: Nach massiven Problemen scheint der Versand so langsam aber sicher geregelt zu laufen. Ihr findet in den folgenden Kommentaren die Rückmeldungen. Und solltet auch ihr eure Erfahrungen gesammelt haben, teilt sie gerne mit der Leserschaft. Zudem der Hinweis: BrickLink hat bereits ein erstes Fazit gezogen und Timon hat das Leihradsystem nebst aller Stärken und Schwächen wunderbar vorgestellt.


Originalbeitrag vom 23. Juni: In den letzten Tagen erreichten uns zahlreiche Zuschriften und Kommentare von LEGO-Freunden, die ein oder mehre Sets im Zuge des BrickLink AFOL Designer Programms geordert haben.

Diese werden aus den USA eingeführt und es gibt teils massive Probleme beim Zoll. Offenkundig fehlt eine CE Kennzeichnung. Ich möchte hier nicht zu „technisch“ werden, aber auf der Seite des Zolls wird die Kennzeichnung im Detail beschrieben. Fakt aber ist: Der Hinweis, dass dass „das Produkt den geltenden Anforderungen genügt“ fehlt offenbar bei einem Großteil der Lieferungen. Beziehungsweise: Ich vermute einfach mal, das dies bei allen Sets so ist.


Meine Empfehlung: Nehmt direkt mit dem Zoll Kontakt auf, sollte die Lieferung auf „Halte“ liegen. Auch bei BrickLink direkt könnt ihr hier nachhaken. Meine Erfahrung: In diesem Jahr hat mir Warner Bros. aus den USA ungefragt eine große The LEGO Movie 2 Box zugeschickt. Ich hätte der Zusendung auch zugestimmt, wurde aber so vor vollendete Tatsachen gestellt, da ich zunächst bei Warner nachfragen musste, was genau sich in der Box befindet. Und anschließend konnte ich noch eine nicht unerhebliche Gebühr zahlen, die sich am Warenwert bemisst. Ich möchte hier nicht klagen, sondern erläutern. Eine Einfuhr von Produkten außerhalb der EU kann schnell mit Problemen behaftet sein.

Solltet ihr das Problem gelöst haben, nutzt gerne die Kommtare unter diesem Artikel. Denn einige Leser scheinen geradezu verzweifelt zu sein.

Trägt LEGO eine Mitverantwortung?

Eines muss hier bedacht werden: Der Zoll hat natürlich seine Erfahrungen gesammelt hinsichtlich „Raubkopien“, gegen dessen Einfuhr LEGO jahrelang vorgegangen ist. Da das BrickLink Designer Programm zwar mit schicken, aber eben nicht LEGO-typischen Boxen des Weges kommt, dürfte hier die Skepsis zunächst groß gewesen sein. Dazu passend einige der bisherigen Rückmeldungen unserer Leser, die diese Vermutung bestätigen.



Erfahrung von Nils

Moin Moin, sag mal, was ist denn bei den BL Designer Programm los? Bin total verunsichert, habe bestellt, steht auf Backorder, aber ich höre jetzt von Zoll Problemen? Weißt du Näheres? Gruß Nils


Erfahrung von Tobias

Hallo Andres, eine Frage: hast du zufällig auch bei BrickLink so ein AFOL Set bestellt? Ich hatte da mächtig Ärger mit dem Zoll, da die Herrschaften einen Warenwert von 29 US-Dollar (was zollfrei gewesen wäre) aufgedrückt haben, der tatsächliche Wert (den ich auch anhand der Rechnung nachgewiesen habe) aber 129 US-Dollar beträgt. Man sagte mir deutlich, dass ich den Fehler zwar nicht gemacht hätte, aber es eine dreiste Frechheit sei, dass so zu probieren, der Staat geschädigt wird und bla bla bla…
Würde mich nur interessieren ob die das in großem Stil so abgezogen haben? Grüße Tobias


Erfahrung von Carsten

Zum Thema Zoll: Ich wollte heute mein Designer-Set beim Zoll abholen. Ich musste alles öffnen und auspacken. Dann wurde die Herausgabe verweigert, da nicht geklärt werden konnte, ob es sich bei den enthaltenen Lego-Steinen um Fälschungen handelt. Da auf dem Aufkleber auf der Außenverpackung des Paketes als Herstellungsland USA angegeben war und in den USA laut der Zoll-Liste keine Lego-Steine produziert werden, hat der Zoll eine Fälschung vermutet. Auch weil es im Paket keine der üblichen Lego-Verpackungen war. Man wäre besonders vorsichtig, da Lego einen Markenschutzantrag gestellt hätte. Die Aufdrucke auf der Designer-Verpackung oder der Anleitung haben alle nicht interessiert, könnten ja auch gefälscht sein. Nun wird vom Zoll Lego schriftlich befragt und erst wenn die zustimmen, werde ich das Paket erhalten. Sehr ärgerlich. Ich war der Erste und offenbar werden noch etwa ein Dutzend anderer in den nächsten Tagen das gleiche Problem beim Zollamt Heilbronn bekommen. Und selbst wenn ich es bekomme, werden noch 19 Prozent Einfuhrumsatzsteuer anfallen.


Bitte teilt eure Erfahrungen mit dem Zoll bezüglich des BrickLink Desginer Programms in den folgenden Kommentaren: Vielen Dank!

Andres Lehmann

Einst mit LEGO City und der 12V-Eisenbahn durchgestartet, Sammler von Creator Expert, Ideas, Architecture und City Modellen und baut gerne MOCs, die hoch hinaus gehen.

81 Kommentare Kommentar hinzufügen

  1. „…da Lego einen Markenschutzantrag gestellt hätte“
    Da kannst Du Dich bei allen Käufern von Plagiaten bedanken. Wir dürfen jetzt die Suppe auslöffeln.

    “ in USA laut der Zoll-Liste keine Legosteine produziert werden,“
    Lass Dir von Lego die Echtheit der Steine bestätigen.

    „Und selbst wenn ich es bekomme werden noch 19 Prozent Einfuhrumsatzsteuer anfallen.“
    Das ist völlig normal.
    https://www.zoll.de/DE/Privatpersonen/Postsendungen-Internetbestellungen/Sendungen-aus-einem-Nicht-EU-Staat/Zoll-und-Steuern/Internetbestellungen/internetbestellungen_node.html

    • Genau, die Einfuhrsteuer ist auch das, was ich bei der Warner-Lieferung gezahlt habe. Vorausging allerdings ein zweiwöchiger Schriftverkehr, aber der Ton war stets freundlich!

      • Bei Überschreitung von EUR 150 Zollwert kommt nochmal 4,7% Zoll obendrauf.

        Wie in anderen Foren zu lesen ist, fehlt auf Lego-Set, die nicht für den europäischen Markt bestimmt sind, ebenfalls das CE-Zeichen. Die ganze Problematik könnte bei Original-Lego ebenfalls auftreten.

        Ziel der strengen Zollkontrolle ist das Auffinden und Vernichten von allen Produkten, die gegen Legos Marken-und Patentrechte verstoßen.

    • Auch wenn es den Betroffenen nun nicht hilft. Ich habe zwei Sets bestellt, beide wurden individuell versendet. Die 1. Sendung (wild west saloon) wurde von DHL ausgeliefert und musste mit 6€ zustellgebühr + 28€ Steuer bezahlt werden. Das 2. Set (Lego Factory) wurde mir ohne jegliche Kosten zuhause zugestellt. Das beides war vor 1 Monat in Niedersachsen.

      • Die 28 Euro sind keine Steuer, sondern eine Kapitalbereitstellungsgebühr der deutschen Post. Quasi eine Strafgebühr dafür, dass die die 6 Euro vorgestreckt haben.

  2. Habe es ohne Probleme mit dem Paketdienst bekommen. Deklariert war das Set als „Gift“.

  3. Ausgelöst wurde die intensive Prüfung durch Lego selbst. Das ist offensichtlich ein Kollateralschaden beim Kampf gegen die Piraterie. Dass die Verpackungen kein CE Zeichen tragen ist einfach nur dämlich.

    • weareallseedsofthesametree

      23. Juni 2019 um 23:44

      Hallo,
      zwei Bestellungen konnte ich mir problemlos in einem Besuch beim Zollamt in Berlin abholen. Erst sollte es zusammmen versteuert werden, hätte aber die 150€ Grenze gerissen (für die dann weitere 4,6% fällig geworden wären), da es aber an verschiedenen Tagen versendet wurde, blieb es bei den 19% MwSt. Den Umkarton musste ich nicht öffnen.

  4. Hallo zusammen.
    Ich hatte die gleichen Probleme wie viele hier beim Zoll.
    Es ging bei mir aber nicht um ein fehlendes CE Zeichen sondern um Raupkopieverdacht ala Lepin.
    Ich habe aber jetzt ein Schreiben des zuständigen Zollamts bekommen das deren Markenanwalt mit Lego gesprochen hat und das Paket einfuhrfähig ist.
    Habe dann die 19 % MwSt. überwiesen und bekomme das Paket jetzt per Post nach Hause.

    • Hallo.
      Ich habe zwar kein Brücklink-set gekauft, dafür aber ein Set von thebrickshow.com.
      Das kommt ebenfalls aus den USA.

      Es handelte sich um ein Set mit nicht mal 200 Steinen.

      Nach dem ich das Schreiben der Post AG erhalten habe, dass das Paket nicht zur Verzollung angemeldet werden könnte und ich es selber holen müsste, habe ich mich auf den Weg zum Zoll gemacht.

      Da wurde ich als erstes gefragt, was ich denn bestellt hätte.
      Als ich sagte „Legosteine“ sprang sofort eine Zollbeamtin auf und meinte „das will ich machen, das will ich machen. Das wäre schon das 10. Paket was wir zurückschicken“.
      Ich erklärte ihr, dass mir die Problematik bekannt sei.
      Ich versuchte zu erklären, dass es sich um original Steine handelt, es kein von lego erstelltes und verkauftes Set ist und das dadurch keinerlei Rechte verletzt werden. Da es sich lediglich um Steine handelt, die irgendwer zu einem Set zusammengestellt hat und nun verkauft.
      Kommentar der dicken Zolltante: „das ist ja das Problem, wollen wir mal sehen“

      Nach einer halben Stunde sinnloser sucherei (Man hätte ja einfach Mal gucken können, ob lego so ein Set überhaupt verkauft)
      Wurde leicht enttäuscht gesagt „dann lassen wir das Mal durchgehen“

      Also meiner Meinung nach haben die beim Zoll keine Ahnung nach was sie eigentlich gucken müssten.

  5. Ich musste mein Set vergangene Woche beim Zoll in Augsburg abholen. Die Plattform Bricklink war den Damen dort schon ein Begriff. Dennoch wurde die Box kritisch beäugt. Das 60 Jahre Lego Stein Badge hat sie letztendlich überzeugt (was streng genommen ein Witz ist). Das fehlende CE-Zeichen spielte keine Rolle. Allerdings kann man nicht davon ausgehen, dass das grundsätzlich so ist. Des Weiteren lagen meinem Set keinerlei Versandpapiere bei, sodass ich selbst eine Rechnung vorlegen musste. Alles in allem wirkt das, was Lego und Bricklink hier machen, doch etwas unprofessionell und nicht zu Ende gedacht.

    • Verantwortlich für die Umsetzung ist ausschließlich Bricklink. Also ist es deren Versagen. Eine Frechheit, dass die Lieferungen scheinbar als „gift“ gekennzeichnet sind.

    • @8fifity – bei mir ist es ähnlich gelaufen. Erstmal aufmachen und alles neugierig begucken und dann hörten sie sich meine Erklärungen an, LEGO ideas und Brickset etc. Da wußten dann schon einige vage, um was es ging. Das 60-jahre-Logo machte auch hier Eindruck und erweckte den Anschein von Authenzität. Als sie dann das Siegel aufschneiden wollten, habe ich heftig prtestiert und auf den Wertverlust hingewiesen. Ahaaa, soso!. Obendrein war der Wert mit 50 $ angegeben, man wollte aber die Rechnung sehen. Zum Glück hatte ich die Benachrichtigungsmail noch auf dem Händi und damit war man zufrieden. Es war die LEGO Story für 99 $, da habe ich dann eben nochmal 17,01 Euronen draufgezahlt. Der im übrigen freundliche Zollbeamte hat dann gebeten, Fotos vom Set und von dem Siegel machen zu dürfen, um künftige Fälle zu erleichtern. Alles in allem waren die sehr verständnisvoll und freundlich, allerdings war ich schon zum dritten Mal da. Ein chinesisches Set, daß ich in Hongkong über eBay gekauft hatte (New Years Eve dinner), zwei Anubis-Figuren von einem US-Händler und nun dieses.

  6. Ich hatte keinerlei Probleme. Bestellt habe ich die vier Dioramen zum Thema 60 Jahre LEGO. Deklariert wurde es als Gift und Commercial Sample. Ich habe wohl Glück gehabt.

  7. Ich hab 3 Sets bestellt. 2 sind im backordered Status, eines ist derzeit unterwegs. Bin gespannt, wann und wie es ankommt und ob es Probleme gibt. (Ö)
    Weiß jemand, wann die ausstehenden Sets kommen könnten?

  8. Das Schlimme ist, das die Zollämter regional organisiert sind. Bekomme in Ulm ständig stress, und in Stuttgart gehen die Artikel anstandslos durch. Das nervt. Bestelle halt alles an den Arbeitsplatz. (Auch das böse Le*in)
    Aber einheitliche Regeln wären besser.

  9. Ich hatte die Lego Story und das Löwenstein Castle bestellt.
    Bei der Lego Story bekam ich eine FedEx Tracking ID, laut der ist das Paket „Im Transit“ in Frankfurt seit 23.05.. Gleichzeitig bekam ich aber auch eine DHL-Tracking Nummer, die gibt an, dass das Paket noch auf dem Weg ins Zielland ist. (Stand vom 10.05.)
    Ich habe bei FedEx angerufen, die sagen, dass das Paket an den deutschen Versandservice übergeben wurde, fühlen sich also nicht zuständig. Bei DHL sagte man mir natürlich, dass das Paket noch unterwegs nach Deutschland sei und man nichts machen könne.
    Soweit, so unschön.

    Das Löwenstein Castle ist wohl unterwegs, laut DHL Status vom 14.06.: Export-Paketzentrum. Mal sehen wie es da weiter geht. Eine FedEx Nummer gab es diesmal nicht.

    Abgebucht von der Kreditkarte wurden beide. Bei der Lego Story habe ich nicht mehr viel Hoffnung, dass ich es noch bekomme.

    • Das mit Fedex ist normal, da Fedex selbst in Deutschland nicht präsent ist. Oder hast du hier schon mal einen Fedex Boten gesehen? 😉
      Dein Paket hängt offensichtlich beim Zoll und wird entweder noch geprüft oder geht eben ungeprüft weiter.

      • Das stimmt nicht. FedEx ist hierzulande vielleicht nicht so stark vertreten wie UPS oder andere, aber selbstverständlich gibt es die in Deutschland. Ich selbst habe bereits Lieferungen von denen bekommen.

    • Ich habe jetzt mal dem Bricklink Support das Problem geschildert, Hoffnung habe ich allerdings nicht viel.

    • @Martin, Du solltest doch eine Benachrichtigung vom US Spediteur erhalten haben mit Tracking Nummer. Bei mir hat es zwischen Eintreffen in Deutschland und Benachrichtigung durch DHL gut eine Woche gedauert.

      • Ja, das Problem ist, das die Tracking Nummer bei FedEx sagt, dass das Paket „received by destination post“ ist, Wenn ich die Nummer bei DHL tracke, sagt sie aber, dass das Paket noch auf dem Weg ins Zielland ist. Seit 23.05. unverändert.

        Immerhin klingelte gestern der DHL Bote mit dem Löwenstein Castle, also immerhin das hat geklappt. 🙂 Ich musste 44,02 Zollgebühren und 6 Euro Gebühr an DHL Zahlen.

        • Seit einer Woche ist FedEx der Meinung, dass das Paket im Zielland sei. Wenn ich die Nummer bei DHL eingebe, steht nur, dass sie auf die Paketübergabe noch warten. Geb ich die Nummer bei der österreichischen Post ein, steht: Sebdungsannahme im Ausland (Postleitzahlangabe von China🤔🤔🤔). Bin echt am überlegen, die ausstehenden Sachen zu stornieren. 😔

          • Ich bin gespannt wie Bricklink darauf reagiert, bisher leider seit 27.6. noch nichts.
            Ich denke das es sich um Probleme bei den Versandunternehmen handelt. FedEx ist bei mir auch seit 23.5. der Meinung, das Paket sei übergeben, DHL meint, dass es seit 10.5. im unterwegs ins Zielland ist.
            Hoffnung mache ich mir da nicht mehr, die Frage ist nur, was passiert mit dem Geld, was ja abgebucht wurde.
            Ich hoffe jetzt mal auf Bricklink.

  10. Moinsen,

    Ich musste mein Hot Shot Set auch in Lüneburg beim Zoll abholen, aber bis darauf, dass die alle Zeit der Welt bei der Abwicklung hätten, gab es keine Probleme. Einfuhrumsatzsteuer müsste ich natürlich abdrücken,aber das war ja bekannt. Man merkt aber, dass die aufpassen wegen der lepin Geschichte.

    Gruß Arne ( AT’s Steinewelt)

  11. Fakt ist einfach mal, dass Bricklink bzw. der Versender sich verhält wie ein Ebay-Anfänger vor 20 Jahren, der versucht den Zoll zu umgehen indem er die Sendungen als „Gift“ deklariert oder den Warenwert entsprechend niedrig ansetzt. Alles was nicht stichprobenmäßig geprüft wird, geht dann problemlos durch und alles was geprüft wird bleibt dementsprechend hängen.
    Für mich wirkt das so als wüsste Bricklink, dass es Probleme mit dem Zoll geben würde und versucht so zu verhindern, dass alle die Probleme bekommen und sich der Ärger durch dieses Verhalten auf wenige beschränkt. Insgesamt schon ein ziemlich unprofessionelles Verhalten!!!

  12. Hallo,
    mein Paket ist laut FedEx jetzt schon seit 20 Tagen unterwegs und der Status ist weiterhin „In transit to destination Country“. Bin echt gespannt wann es ankommt und wie es mit dem Zoll weitergeht. Umso ärgerlicher, da ich sehr früh bestellt hatte und offenbar von Bricklink zum Schluß bedient wurde. Was mir hier an Kommentaren so liest, stimmt mich nicht gerade optimistisch.

  13. Danke für den Artikel. Leider für zusammengebaut.com unzureichend. Es fehlen die Wortspiele 🙂 auch ich wurde von Bricklink ganz schön GELINKT und ob des fehlenden CE-Labels kann man auch dafür leider keinen Respekt ZOLLen.

  14. Ich habe mir unter Anderem zwei Mal das Set „Bikes!“ bestellt, welche seit dem 30. Mai unterwegs sind (laut der BrickLink-Mail „Your order is on its way!“). Status heute (24.06., 6:01 Uhr): Laut DHL wird eins der beiden Pakete, zu dem ich die Sendungsnummer bei DHL erfolgreich eingeben konnte, dem Zoll übergeben. Ich hoffe nur, dass dann beide Pakete dort sind und werde dann sehen, was das Zollamt in Köln zu sagen hat. So wie ich das in den Kommentaren hier und auch auf StoneWars gelesen habe, muss ich wohl gut vorbereitet dort aufkreuzen.

    Ich muss leider sagen, dass dieses FIMS (FedEx International Mail Service) leider echt ungenau ist… ich wusste Wochen davor nicht, wo genau sich meine Bestellung aufhält. Auch Aussagen wie „Preparing for US export“, als es angeblich schon in Deutschland war, haben mich sehr verwirrt.

    Bezüglich der CE-Kennzeichnung habe ich aber BrickLink schon angeschrieben (Antwort ausstehend), weil ich nämlich ebenso noch auf meinen Skyline Express warte, der noch den Status „Backordered“ hat und seitens BrickLink noch nicht versendet wurde. Ich hoffe sehr, dass sie auf noch nicht verschickte Waren das CE-Siegel hinzufügen können.

  15. Zollabwicklung meiner zwei Pakete wurde von DHL übernommen (hat mich 12,-€ extra gekostet, und muss wohl vom Sender, sprich Bricklink, beauftragt worden sein), hat aber alles gut funktioniert. Die zwei Pakete wurden für den Zoll geöffnet (erkennt man am speziellen DHL Klebeband welches dann wieder verwendet wurde).
    Im Inneren befand sich eine Bricklink Rechnung mit korrekten (Preis-)Angaben, daraus ergaben sich die Zollgebühren. Bezahlen durfte ich alles dem DHL Boten. Es wundert mich dass Bricklink bei den Lieferungen teils unterschiedlich vorgeht bzw. auch falsche Angaben (niedrigerer Preis) gemacht haben soll, wie hier zu lesen ist. Bei mir war das wie gesagt nicht der Fall…

  16. Muss da eigentlich ein ce-Zeichen drauf? Eine herkömmliche Bricklink-Bestellung hat auch kein Zeichen. Okay, es gibt eine andere Umverpackung, aber die Steine könnten auch wie für eine andere Bestellung zusammengestellt sein…

    • Spielzeug unterliegt nach 2009/48/EG der CE-Deklarationspflicht, insofern sehr seltsam, wenn der Zoll die Sets durchwinken sollte. Man kann von der Deklarationspflicht ja halten, was man will, aber sie existiert nun mal. Da sieht man, wie der Zoll vor bestimmten Firmen in die Knie geht.

      • Es gibt anscheinend Ausnahmetatbestände hinsichtlich der Definiton von Spielzeug.
        Das ist im Anhang I der Richtlinie geregelt. Je nach Auslegung der Tatbestände, könnten die Artikel befreit sein.

        Ungeachtet dessen stellt sich die mir Frage, WER das CE-Kennzeichen beantragen kann/muss.

  17. Wir haben diese Woche „The LEGO® Story“ direkt mit DHL erhalten. Ohne Verzollung und dergleichen. Als Warenwert war USD 50 angegeben obwohl es in Wahrheit 99,99 sind.
    Das ist scheiße. Als Unternehmen ist uns die Einfuhrumsatzsteuer sowieso egal. Aber ansonsten hat man die gefälligst zu bezahlen, wir müssen ja auch unsere Umsatzsteuer abführen.

    Auch die Lego China Sets 80101 und 80102 bereiten Probleme da die Verkäufer nicht fähig sind Pakete mit ordentlicher Rechnung (außen angebracht) und korrekten Zollangaben zu versenden.
    Also geht es postwendend direkt ohne Info zurück oder wir müssen immer umständlich zum Zoll fahren was ohne Ende Zeit und damit Geld kostet.

    Lange Rede, Kurzer Sinn:
    Wir erwarten korrekte Zollangaben und eine ordentliche Rechnung (idealerweise außen angebracht). Dann kann der Zoll die Sendungen direkt weiterleiten. Das spart allen Beteiligten Zeit und Geld (Autofahren kostet Sprit)

    • Absolute Zustimmung von mir zu dieser Aussage.
      Ich bin enttäuscht, dass Bricklink so unprofessionell vorgeht.
      Das ist wie bei den Kunden „Please declare less…“ oder „Declare as gift please….“.
      Auch wenn ich diese Wünsche ablehne, so habe ich doch ein gewisses Verständnis dafür – aber bei Bricklink und einem solch großen Projekt….?!
      Ich war schon enttäuscht, dass Bricklink die EU-Käufer von außerhalb der EU beliefert und es nicht anders organisiert. Jetzt ist es auch noch jedes Set einzeln, nur mit der Hälfte des Wertes deklariert und ohne angefügte Rechnung.
      Bricklink, das geht besser! Eventuell haben die Macher das Projekt doch etwas unterschätzt. Leider ist das keine gute Vorraussetzung für eine „2. Staffel“.

  18. Ich hatte kurz überlegt, ob ich den Science Tower zu bestellen, mache es jetzt aber nicht mehr. Der Aufwand ist es nicht wert.

  19. Ich habe gar keine Nachricht bekommen und Löwenstein Castle ging direkt mit Fedex von schweden aus retour Richtung USA.

    Was mich aber stört ist der Kundenservice von bricklink. Keine Hilfe und noch dämliche Kommentare wie ich denn wissen könne, dass kein CE Zeichen auf der Verpackung sei, wenn ich es nicht erhalten hätte.

    Unseriös und wahrscheinlich bekomme ich mein Geld nur über Umwege zurück. Weil Kundenservice kennt Bricklink nicht.

    Dieses Problem sollten potenzielle Käufer unbedingt beachten

  20. Hi,

    also bei mir kam die Feuerwehr vor 2-3 Wochen an.
    Das Paket war wie erwartet vom Zoll geöffnet worden (meckern auf hohem Niveau: Ein bisschen ärgerlich dabei ist, dass diejenigen bei Aufmachen leicht den Karton angeritzt haben). Ansonsten kein Problem, der Postbote wollte ~31€ haben, fertig.
    Es wundert mich, dass die Erfahrungen soweit auseinander gehen und es tut mir leid für diejenigen, die solche Probleme haben.
    Hoffe, dass für zukünftge Projekte dieser Art eine elegantere Lösung gefunden wird.

  21. Ich habe bisher leider noch kein Paket erhalten.
    Seit dem 16.06. wartet es laut Sendungsnummer auf den Transport nach Deutschland. 😢😢😢
    Will mal hoffen das bald kommt.

  22. @zusammengebaut:
    Was sagt Lego eigentlich zu den zolltechnischen Probleme? – Ihr habt doch einen kürzeren Weg nach Billund.
    Fakt ist, dass sich der Zoll bei Unklarheit stets mit Lego´s Rechtsabteilung abstimmen muss. Insofern könnte Lego ein Teil dazu beitragen, die Aktion reibungsloser laufen zu lassen.
    Das fehlende CE-Kennzeichen scheint nur ein Randproblem zu sein.
    So wie es aktuell läuft, ist es keine Werbung für zukünftige Projekte !

  23. Ist eigentlich nichts kurioses daran, dass manche Sets problemlos und ohne Einfuhrumsatzsteuer ankommen und andere wegen fehlendem Warenwert und / oder fehlendem CE Kennzeichen und /oder möglicher Rechterverletzung von Lego aufgehalten werden.
    Das Ganze nennt sich „Stichprobe“ und ist der normale Ablauf vom Zoll. Pro Jahr werden irgendwas um die 80 Millionen Sendungen aus nicht EU Ländern importiert. Es glaubt wohl niemand, dass sich der Zoll jedes davon anschauen, röntgen oder sonstwie genauer begutachten kann, insbesondere wenn niedrige Warenwerte angegeben sind.
    Alle die in die Stichprobe fallen, bekommen Schwierigkeiten, alle anderen kommen durch…

    • Ist mir schon klar, dass der Zoll mit Stichproben arbeiten muss.
      Das AFOL-Programm ist eine Kooperation zwischen Bricklink und Lego. An dieser Stelle wäre eine Unterstützung bei der Einfuhr wünschenswert.
      Dass Bricklink falsche Angaben zum Warenwert und zum Inhalt gemacht hat, ist schlicht inakzeptabel.

  24. Meine Hot shot bude wurde am 20.05 verschickt und ist immer noch nicht angekommen
    Sendungverfolgung zeigt seit über 4 Wochen das selbe an
    Frage mich wirklich wie lange bricklink gebraucht hat sich den allerbilligsten und schlechtesten Kurier zu suchen

  25. An die, welche einen Brief vom Zollamt bekommen haben und das Set dort abholen mussten:

    Mit welchem Briefdienstleister kam der Brief? Mit der Deutschen Post, oder irgendetwas anderem? Wir sind umgezogen und der Nachsendeauftrag gilt ja nur für die Post.

    • Die Benachrichtigungen kommen immer mit der Deutschen Post, allerdings als „Postsache“. Da liegt dann auch immer ein Schreiben mit bei, dass du die Post für 28 Euro zusätzliche Gebühr (!!!) beauftragen kannst, die Abwicklung für dich zu übernehmen.
      Vielleicht solltest du da zur Sicherheit mal nachfragen, ob der Nachsendeantrag auch greift – sollte aber funktionieren (wenn man vom normalen Menschenverstand ausgeht).

  26. Ich gebe mal kurz meinen aktuellen Stand durch:

    „Bikes!“ habe ich zwei Mal bestellt und nun auch zwei Mal erhalten. Ein Mal beim Zoll zum Abholen, wo es nach kurzem Erklären weniger Probleme gab und nur 8,50€ Steuern anfielen. Und ein Mal kam es per Päckchen (ohne funktionierende, nationale Sendungsnummer) ganz ohne Zuzahlung. Beide Pakete erreichten mich über Schweden.

    „Skyline Express“: Kurz und knackig. Bei BrickLink hat es immer noch den Status „Backordered“ und wurde noch nicht verschickt.

  27. Hallo,
    nachdem ich inzwischen schon 7 Pakete über DHL bekommen habe (tatsächlich auch zwei davon ohne Zoll einfach mit der Briefträgerin) kommt nun eine Mail von FedEx selbst, dass nächste Woche ein weiteres bei mir ausgeliefert wird (ich warte auch tatsächlich noch auf ein paar).
    Dieses mal allerdings von FedEx selbst, und nicht über DHL.
    Praktischerweise lässt sich als Alternativtag nicht Samstag auswählen, so dass ich mir entweder Urlaub nehmen muss oder eine weite Fahrt zum am wenigsten weit entfernten FedEx Pickup Point einzuplanen… 🙁
    Hatte das schon wer, dass ein Paket nicht über DHL kam?

    • Dem kann ich mich anschließen. Habe nun auch eine Tracking-Nummer von FedEx (und nicht von FedEx International Mail Service – FIMS) bekommen und das Tracking ist jetzt schon viel besser und detailreicher als vorher. Das Paket wurde in der Nacht von Freitag auf Samstag abgeholt und ist jetzt aktuell schon in Frankreich. Angeblich halte ich den Skyline Express auch schon diese Woche (18.07.) in den Händen. Ich bin gespannt, ob neben den Versand auch an anderen Dingen geschraubt wurde (Rechnung am Paket, CE-Logo etc.). Bin jedenfalls viel optimistischer als vorher.

      • Das klingt doch schon Mal gut! Ich drücke die Daumen und ärgere mich insgeheim, den Bausatz (trotz aller Versandstrapazen) nicht geordert zu haben. 😉

        • Habe mein Set (Skyline Express) heute bekommen. Ursprünglich war es für Donnerstag angekündigt, heute Morgen kam dann eine SMS dass es heute geliefert wird.
          Zum Glück konnte ich kurzfristig heute Morgen Home Office machen und damit das Paket vom FedEx Boten entgegen nehmen.
          Es wurde einfach nur quittiert, kein Zoll oder so kassiert. Allerdings habe ich auch schon gelesen, dass FedEx im Nachhinein eine Rechnung für Zoll und eine Auslagenpauschale schicken soll…

          • Hab den forschungsturm letzten Samstag per DHL bekommen und durfte ca 25 Euro zahlen und nun liegt Löwenstein Castle bei der Postfiliale und wenn ich ca 50 Euro mitbringe darf ich es dann auch mein eigen nennen.
            Bei mir hat es also reibungslos geklappt.

  28. Hi, ich hab mein Set, den Science Tower, heute erhalten. Ganz ohne Probleme. Ich hatte es am 23. April, gleich nachdem es per Paypal bezahlbar wurde, bestellt und am 11. Juli die Zahlungsaufforderung erhalten.

  29. Ahoi!

    Ich habe heute (eigentlich gestern, aber da war ich nicht zuhause) meinen Science Tower mit FedEx geliefert bekommen. Die Sendungsverfolgung empfand ich als sehr angenehm und genau. Das Paket wurde letzten Dienstag in Kalifornien abgeschickt und war am Donnerstag schon in Deutschland (Köln) angekommen. Bisher wurde keine Einfuhrsteuer durch den deutschen Zoll erhoben. Besonders bemerkenswert finde ich, dass FedEx mich gestern angerufen hat, um mit mir einen neuen Auslieferungstermin zu vereinbaren.

    • UPDATE:

      Habe heute nochmal Post von FedEx bekommen. Und zwar die Rechnung für den Zoll. FedEx hat, ohne mich vorher zu fragen, das Paket zum Zoll angemeldet. Daher darf ich nun neben der EUSt auch noch eine Vorlagenprovision und darauf nochmal 19% Mehrwertsteuer zahlen. Summa summarum 42,97 Euro.

      • Das gleiche bei meinem Skyline Express, der von FedEx selbst ausgeliefert wurde. Die ungefragte Zollabwicklung in meinem Namen ist dabei nicht die einzige Unverschämtheit. Da sind dann noch die €12,50 Vorlageprovision (entspricht in etwas einem Zinssatz von 4% — pro Tag!).
        Und dann wurden zum Zollwert noch Frachtkosten in Höhe von €28,90 draufgeschlagen, obwohl ich mein Set in der Crowdfunding-Phase versandkostenfrei bestellt habe (auf der beigelegten Kopie der Bricklink-Rechnung sind Fracht und Verpackung auch mit $0 ausgewiesen). Und dann noch ominöse €8,15 „EUSt-Kosten“, von denen ich noch nie gehört habe. Die eigentliche Einfuhrumsatzsteuer beläuft sich auf €23,73. In Rechnung gestellt hat mir FedEx €43,27. Und das, ohne dass ich jemals einen Vertrag mit ihnen abgeschlossen habe! Ich bin ja gerne bereit, die EUSt zu zahlen und auch eine angemessene Gebühr für die Zollabwicklung (sind bei DHL €6,00), aber das ist reinster Wucher!

  30. Hallo, mein SkyTrain hängt jetzt beim Zoll wegen der Lepin-Sache. Es ist hoffentlich nur eine Formalität, dass die Dame den Lego-Anwalt anschreibt und mein Set geht nicht wieder zurück 🙁
    Löwenstein-Castle kam völlig problemlos mit der Post und ich habe meine Gebühr beim Postboten bar bezahlt.

  31. Mein Set Hot Short Carnival liegt nun beim Zoll wegen Lepin, Xinbao u.a. laut Zoll. Die Schreiben nun Lego an und dann kann ich das Set irgendwann abholen hoffe ich. Bin gespannt. Packung, Innenleben und Anleitung sehen sehr gut aus.

  32. Nach dem Löwenstein Castle im Juni, welches ein paar Wochen nach einer Odyssee durch halb Europa unterwegs war, kam letzte Woche mein Science Tower ohne Probleme an (FedEx). Kein Zoll, keine Extragebühren, 1 Woche zwischen Versand und Lieferung. Sehr erfreulich!

  33. Hallo,
    ich hab mir das Löwensteincastle bei Bricklink gepreorderd. Da wir Freunde in Amerika haben
    (Carlifornien) habe ich das Paket zu ihnen bestellt, es ist aber nocht nicht eingetroffen. Ist es möglich, dass eine Welle noch nicht verschickt wurde und noch versandt wird ?
    würde mich über eine Antwort freuen

  34. Feuerwehrauto war 1 Monat unterwegs. Lag ca 1 1/2 Wochen beim Zoll und wurde dann durch die österreichische Post zugestellt. Kosten knapp 24€.

    Skyline Express war 1 Woche unterwegs und wurde durch FedEx ausgeliefert. Kosten knapp 57€. 😱

    Jetzt ist der Oldtimer unterwegs. Mal abwarten, was der für eine Reiseroute nimmt. 🤔

    Was man aber wirklich nicht unerwähnt lassen sollte, ist die tolle Verpackung. Die Aufmachung ist sehr wertig, die Umverpackung als Panoramahintergrund extrem schön und die schwarzen Kartons sind klasse zum Aufbewahren/Wiederverwenden. Da könnte sich Lego ein Scherzerl davon abschneiden.

  35. Mein Castle Löwenstein (Nummer 488) kam gestern.
    Die Versandemail kam am 17.06. Die nächsten 12 Tage war der Status „Shipment Information Received“, was für mich bedeutet, dass das Paket noch nicht an FedEx übergeben wurde. Erst danach war das ganze in Bewegung. Den Status „In transit to destination country“ hat es übrigens auch jetzt noch.

    Ich finde das sehr merkwürdig. FedEx ist einer der größten Logistiker weltweit. Normalerweise sollen die mit so ein paar popeligen Paketen keine Schwierigkeiten haben.
    Ich habe schon einiges in den USA bestellt und oft genug lief der Versand über FedEx. Noch nie (!) hat es so lange gedauert und auch das Tracking war nie so undurchsichtig.
    Dass sich die Problem jetzt so gehäuft bei einem Absender konzentrieren, legt für mich den Verdacht nahe, dass Bricklink da irgendetwas verzögert oder verschleppt hat.
    Generell wirken die überfordert mit der Aktion. Das fehlende CE-Zeichen und vor allem die falsche Zolldeklaration (auch bei mir „gift“, „commercial sample“) sind einfach unprofessionell!

    Zum Zoll:
    Nachdem die nicht ganz doof sind, haben die die Sendung natürlich geöffnet und entsprechende Zollgebühren berechnet. Übrigens exakt passend für Spielzeug im Wert von 199 $, obwohl weder innen noch außen eine Rechnung war. Da war ich bestimmt nicht der erste. Absolut kein Vorwurf in dieser Richtung, das lief korrekt an.

  36. „Das fehlende CE-Zeichen und vor allem die falsche Zolldeklaration […] sind einfach unprofessionell!“
    Bricklink hat in mehr als 60 Länder versendet. Wieviele Zertifikate bzw. Labels hätte BL beantragen sollen?
    Die Deklaration war nicht nur in der Kategorie falsch, sondern die Beträge waren alle nur halb so groß wie auf der Rechnung angegeben. Das halte ich für höchst problematisch.

    • Eine CE-Kennzeichnung muss man nicht beantragen und auch nichts überprüfen lassen. Das ist eine Erklärung, die der Inverkehrbringer abgibt und die besagt, dass ihm die Bestimmungen bekannt sind und eingehalten werden.
      Darüber hinaus ist die EU einer der größten Wirtschaftsräume des Planeten, da sollte man schon erwarten dürfen, dass das bisschen Aufwand betrieben wird.

      • „Eine CE-Kennzeichnung muss man nicht beantragen und auch nichts überprüfen lassen.“
        Aha. Ein kurzer Blick auf die Rechtslage:
        https://europa.eu/youreurope/business/product/ce-mark/index_de.htm
        https://publications.europa.eu/en/publication-detail/-/publication/90058baa-00c8-4f33-973d-b4c48158be96/language-de

        Die Pflichten des Hersteller sind im Kapitel R2 im Beschluss 768/2008/EG des Europäischen Parlament geregelt.
        Ich sehe dort erheblichen Aufwand und Produkthaftungsrisiken.

        • Aber da steht doch genau was ich sagte. Man muss keiner Behörde melden, dass man vor hat ein Produkt in Verkehr zu bringen, das Produkt muss nirgendwo zur Prüfung vorgelegt werden und der Hersteller muss sich auch keinen externen Audits unterziehen.
          Das es nicht reicht, sich bei Amazon eine Rolle CE-Aufkleber zu kaufen, sondern dass das Ganze vernünftig zu dokumentieren ist verstehe ich unter dem „bisschen“ Aufwand. Wer das nicht leistet, ob bewusst oder aus Nachlässigkeit, riskiert dann eben, dass sein Kram aus dem Verkehr gezogen wird.
          Und das jemand im Fall der Fälle haften muss, ist ja wohl selbstverständlich. Lego-Steine dürften ja eher unbedenklich sein, aber wenn den Leuten die neuesten China-Gadgets reihenweise um die Ohren fliegen sollte schon jemand greifbar sein.

          • In der Richtlinie steht unter anderem:
            „Die Hersteller gewährleisten, wenn sie ihre Produkte in Verkehrbringen, dass diese gemäß den Anforderungen von [Verweis auf den betreffenden Teil des Rechtsakts] entworfen und hergestellt wurden.“
            und
            „Die Hersteller erstellen die erforderlichen technischen Unterlagen und führen das anzuwendende Konformitätsbewertungsverfahren durch oder lassen es durchführen“

            Alles weitere unter Kapitel R2:
            https://eur-lex.europa.eu/LexUriServ/LexUriServ.do?uri=OJ:L:2008:218:0082:0128:DE:PDF

            Es könnte sogar sein, dass Lego-Sets ebenfalls kein CE-Kennzeichen haben, sofern die Sets nicht für den europäischen Markt produziert worden sind.

          • Und?
            Deine ursprüngliche Frage war:
            „Wieviele Zertifikate bzw. Labels hätte BL beantragen sollen?“

            Antwort fürs CE-Kennzeichen:
            0

            Da muss nichts beantragt werden. Und selbst wenn dem so wäre, wer international agierenden möchte muss solche Regularien beachten, auch wenn’s lästig ist.

            Und für andere Märkte gibt es natürlich andere Label.

            siehe https://www.lego.com/de-de/aboutus/lego-group/product-quality-and-safety
            Alle für den europäischen Markt hergestellten LEGO Spielzeuge tragen das CE-Zeichen der EU. Mit der Kennzeichnung garantiert die LEGO Gruppe, dass das Produkt der EU-Spielzeugrichtlinie entspricht. Für den amerikanischen Markt hergestellte Produkte entsprechen dem Code of Federal Regulation, Consumer Product Safety Improvement Act (CPSIA) und erfüllen die ASTM Norm F963.

          • „Da muss nichts beantragt werden“
            Vielleicht die falsche Wortwahl. Die Bricklink-Sets trägt kein einziges Label.
            Lediglich der Verschluckungshinweis für Kinder unter 3 Jahren ist angebracht.

            Bricklink weist darauf hin, dass die Komponenten von Lego stammen und von Bricklink vertrieben wird.

            Im Grundsatz gebe ich Dir Recht. Von einer Kooperation erwarte ich, dass jeder seine Sträken miteinbringt. Das rechtliche Know-How hat Lego. Warum das nicht umgesetzt wurde? Keine Ahnung.
            Insbesondere da es um die Jubiläumssets zum 60 Jahrestag des Lego-Stein geht.

  37. Gibt es Neuigkeiten zu den vom Zoll wegen des fehlenden CE-Kennzeichen einbehaltenen Sendungen?

    Noch als Ergänzung:
    Als mein Paket noch nicht unterwegs war hatte ich bei Bricklink angefragt, ob es wegen der Kennzeichnung zu Verzögerungen oder Problemen kommen kann. Eine Antwort habe ich nicht bekommen.

    • Das Hauptproblem bezüglich der Zollabwicklung ist Lego selbst.
      Lego soll ein Grenzbeschlagnahmeverfahren auf den Weg gebracht haben, um den Import von Plagiaten zu verhindern. Die Konsequenz daraus ist, dass der Zoll bei Klemmbuasteinen sehr genau hinschaut.
      Mein Eindruck ist, dass die fehlende CE-Kennzeichnung kaum eine Rolle spielt. Mich hat noch kein Zöllner darauf angesprochen. Allerdings musste ich in einem Fall das Bricklink-Set öffnen, damit der Zöllner den Lego-Print auf der Minifigur prüfen konnte.

  38. Ich habe ein schönes Potpourri mit meinen AFOL Sets erlebt (wohne in Hannover):
    – 3 Sets sind über Schweden zum Zoll nach Hannover gelangt und wurden dort erst mal gestoppt. Hannover hat sich dann von Lego eine Genehmigung zur Auslieferung eingeholt. 2 der 3 Sets blieben verschlossen. Eines ist geöffnet worden, so dass das goldene Siegel verletzt war. Macht nix, denn die schöne Hot Shot Bude wollte ich sowieso aufbauen :-). Ich habe die Sets beim Zoll abgeholt.
    – Meine Ritterburg hat ihren Weg über das Zollamt Saarbrücken(!) zur Post gefunden. Hat zwar seeeeeeeeehr lange gedauert, aber mit ordentlichem amtlichen Bescheid und ungeöffnet liegt es jetzt bei mir zuhause und freut sich auf den Aufbau! Die Ritterburg ist wirklich hübsch!

  39. Hier eine Erfahrung aus Österreich:
    Ich habe mir den Hotshot Carnival, als Ergänzung zu 10244, 10247 und 10257, bestellt.

    Bestellt habe ich am 12. April, versandt wurde es am 12. Juni. Laut Fedex-Tracking erreichte es am 29. Juni Österreich.
    Am 11. Juli erhielt ich einen eingeschriebenen Brief vom Zoll, daß ich einen Kauf- und Zahlungsbeleg schicken oder mailen soll. Also schickte ich am nächsten Tag, als PDF, die Bricklink-Order und einen Screenshot von meiner Online-Kreditkartenumsatzliste.
    Am 28. Juli erhielt ich dann das Paket per Einschreiben mit einer zu entrichtenden Gebühr von 20,35€, welche sich aus 10,35€ MwSt (20% in Ö) und 10€ Bearbeitungsgebühr („Zollstellungsentgelt“) zusammensetzt.
    Bricklink wollte anscheinend bei der Einfuhr behilflich sein und den Warenwert mit 29$ angegeben. Hat leider nichts genützt 🙁

    In Summe freue mich zwar schon auf das Set, aber bei Gesamtkosten von 72,35€ für 591 Teile war es eine meiner teuersten Käufe. Wenn ich nicht in der Fundingphase gekauft hätte und auch noch den Transport zu zahlen gehabt hätte, wäre es ein ärgerlichter Kauf gewesen.

  40. Hallo zusammen!
    Wir haben vor kurzem eine einzelne customized-Lego-Figur (bemalt mit Venom-Muster, Wert mit Porto 38$)) aus USA bestellt. Der Zoll wollte Sie uns wegen mangelnder CE-Kennzeichnung (war als TOY deklariert) nicht aushändigen, geht also zurück. Der Verkäufer fragt jetzt, was er tun muss, damit das Paket ankommt (er würde es also nochmal losschicken).

    Ich hab zwar den ganzen Thread hier gelesen, weiß aber trotzdem nicht, was ich ihm sagen soll…
    a) Er soll als GIFT deklarieren?
    b) Einfach nochmal wie gehabt schicken, und hoffen, dass diesmal nicht geprüft wird!
    c) … andere Möglichkeit?

    Danke und Gruss,
    Thomas

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