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LEGO Technic 42129 4×4 Mercedes-Benz Zetros Offroad-Truck im Review

LEGO Technic 42129 4x4 Mercedes-Benz Zetros Offroad Truck

LEGO Technic 42129 4x4 Mercedes-Benz Zetros Offroad Truck | © André Micko

Der LEGO Technic 42129 4×4 Mercedes-Benz Zetros Offroad-Truck im Review. Kommt das kleine Kraftpaket wirklich überall hoch?

Zetros ist eine von Mercedes-Benz seit 2008 produzierte LKW-Baureihe, die für den Geländeeinsatz konzipiert ist. Es gibt diverse Versionen für unterschiedlichste Einsatzgebiete, vom Schnee-Räumfahrzeug über militärische Verwendung hin zu Extrem-Wohnmobilen. LEGO hat mit dem am 1. August erscheinenden Set 42129 4×4 Mercedes-Benz Zetros Offroad-Truck eine Variante davon als sechstes Control+ Modell herausgebracht (der Vollständigkeit halber: bisher sind erschienen: 42099 Allrad Xtreme-Geländewagen, 42100 Liebherr R9800, 42109 Top-Gear Ralleyauto, 42114 Knickgelenkter Volvo-Dumper 6×6 und der 42124 Geländewagen). Bei einer UVP von stolzen 299,99€ erhält man ein aus 2110 Teilen zusammengesetztes Kraftpaket.

Powered UP ist das 2019 eingeführte Nachfolgesystem zu den Technic Power Functions, also für die Motorisierung und Fernsteuerung von (Technic-) Modellen. Kern des Systems sind „Hubs“, die die Batterien für die Spannungsversorgung enthalten und an die Motoren oder Sensoren angeschlossen sind. Sie kommunizieren per Bluetooth mit einem Smart Device, also Handy oder Tablet, auf dem eine kostenlose App von LEGO installiert sein muss, im Allgemeinen die Powered UP APP. Durch die intelligente Ansteuerung können Motoren momentgesteuert, als Servo eingesetzt werden sowie diverse (Sensor-) Daten wie Neigungswinkel oder Batterieladezustand an die App übermittelt werden. Über die App können auch eigene Abläufe und Steuerungen programmiert werden. Bei Technic Modellen kommt speziell der Technic Hub zum Einsatz in Verbindung mit der Control+ App. Im Gegensatz zum „Move Hub“ oder einfachen „Hub“ gibt es für den Technic Hub derzeit keine Fernsteuerung, die das Smart Device ersetzt.

Eckdaten

Verpackung und Inhalt

Die Vorderseite zeigt ein Foto des Modells, das sich durch unwegsames Gelände pflügt. Meiner Meinung nach sind in diesem Fall die Photoshop-Künste noch verbesserungsfähig, was die Staubwolken und den spritzenden Dreck angeht. Zumal es der LEGO Zetros zwar kraftvoll, aber sehr gemütlich angehen lässt. Das Control+ Logo und ein weiterer Hinweis verraten, dass zum Betrieb ein Smart Device notwendig ist. Ohne dies bewegt sich der Truck keinen Millimeter von der Stelle. Wortwörtlich, das heißt er lässt sich auch nicht schieben. Rückseitig befinden sich wie immer weitere Ansichten und Bilder der Funktionen.


Die Teile sind in auf sechs Bauabschnitte verteilt, die sich in den entsprechend nummerierten Tütchen in der Verpackung als auch in einer zusätzlichen weißen Schachtel befinden. Das 384 Seiten starke Anleitungsbuch ist zum Schutz separat in Folie verpackt. Darin liegt auch der Stickerbogen mit 42 Aufklebern. Zur Beruhigung für Aufklebermuffel: sie haben keine tragende Funktion und können auch weggelassen werden.



An Control+ Komponenten liegen dem Set der Smarthub bei, sowie drei große Motoren und ein mittlerer. Letzterer kommt zum ersten Mal in einem Control+ Set zum Einsatz. Im Einzelkauf liegen alleine diese fünf Komponenten bei über 150 Euro, also mehr als die Hälfte des Setpreises. Control+ ist (leider) immer noch eine sehr teure Geschichte.

Die Control+ Komponenten in Reih und Glied

Aufbau

Für den technic-spezifischen Aufbau ist man mehrere Stunden beschäftigt. In Bauabschnitt 1 wird die tragende Rahmenkonstruktion zusammengesetzt sowie die Antriebsmotoren. Zwei der großen Motoren werden hierbei Parallel betrieben, um das Moment, also die zur Verfügung stehende Kraft für den Antrieb, zu erhöhen und treiben das Zentraldifferential an. Der mittlere Motor wird neben dem Antrieb verbaut und dient der Ansteuerung der Differentialsperre.

Zwei große Motoren treiben das Zentraldifferentail an (das rote Dings in der Mitte)


Ein neues (stabileres) Gelenk kommt beim Zetros zum Einsatz


Ende Bauabschnitt 1



Ein Differential (oder Ausgleichsgetriebe) kommt im Fahrzeug zwischen zwei Rädern einer Achse zum Einsatz („Achsdifferential“). In einer Kurve legt das innenliegende Rad eine kürzere Strecke zurück und dreht sich daher langsamer. Dies würde bei einer starren Achsverbindung zu großen Kräften auf die Achse beziehungsweise zum zeitweisen blockieren und schleifen des Rads führen. Durch das Differential wird dies verhindert. Es ermöglicht, dass sich die Räder auf der angetriebenen Achse mit unterschiedlichen Geschwindigkeiten drehen können. Bei Fahrzeugen, in denen mehrere Achsen angetrieben werden, kann zwischen den Achsen derselbe Effekt auftreten (Kurven- oder geländebedingt drehen sich die Räder einer Achse schneller/langsamer als die auf der anderen). Daher wird beispielsweise zwischen der Vorder- und Hinterachse ebenfalls ein Differential eingesetzt, welches auf Grund seiner Position im Fahrzeug als Zentraldifferential bezeichnet wird.

Differentialsperre: Der Nachteil des Differentials wird bemerkbar, sobald ein Rad die Bodenhaftung oder den Grip verliert. Es dreht durch, während alle anderen angetriebenen Räder regungslos ausharren. Das kommt beispielsweise im Gelände vor, wenn ein Rad im Matsch steckt oder es so uneben ist, dass das Rad in der Luft hängt, aber auch auf winterlichen Straßen mit Glatteis. Die Differentialsperre setzt quasi das Differential außer Kraft beziehungsweise blockiert es. Dadurch werden alle angetriebenen Räder gleichermaßen bewegt, die Räder mit noch vorhandener Bodenhaftung ermöglichen dann die Weiterfahrt. Die notwendige Wirkung des Differentials in Kurvenfahrten ist damit natürlich außer Kraft gesetzt. Daher soll die Differentialsperre nur bei langsamen Geschwindigkeiten und bestenfalls bei Geradeausfahrt aktiviert, und sobald nicht mehr notwendig wieder deaktiviert werden. Da sie im normalen Fahrzeuggebrauch quasi benötigt wird, findet man Differentialsperren fast ausschließlich nur bei Offroad-Fahrzeugen.


In den Bauabschnitten zwei und drei folgen die Vorder- und Hinterachse, die jeweils als Starrachse ausgeführt sind. Das heißt, die Räder sitzen in einem starren Achskörper, der über drei Längslenker und zwei Federnelemente mit der Karosserie verbunden ist. Im Inneren befindet sich das Achsdifferential, welches mit der vom Zentraldifferential kommenden Antriebsachse verbunden ist. Vorne ist zusätzlich die Mechanik für die Lenkung sowie der dritte große Motor untergebracht, der die Lenkfunktion übernimmt. Hinten sind zusätzliche Getriebeelemente verbaut, mit denen die Differentialsperre realisiert wird.

Die Mechanik der Differentialsperre. Das orangene Auswahlrad blockiert das Differential mit der Achse oder gibt es frei



Ende Bauabschnitt 2


Der komplette Achskörper der Hinterachse.



Ende Bauabschnitt 3


Die Vorderachse. Im Hintergrund ist der große Motor zu sehen, der für die Lenkung zuständig ist


Mittig ist das Achsdifferential der Vorderachse zu erkennen (das Teil mit dem großen roten Zahnrad)

In den übrigen drei Bauabschnitten werden Fahrerkabine, Motorhaube und restliche Aufbauten ergänzt.

Ende Bauabschnitt 4




Ende Bauabschnitt 5


Süüüß…

Das fertige Modell




Der Mercedesstern ist ein Druck, kein Aufkleber


Blick unter den Zetros



Der Zetros ist 49 cm lang, 19 cm breit und 22 cm hoch. Die Motorhaube lässt sich nach vorne klappen und gibt den Blick auf den Motor frei, der allerdings gänzlich ohne Funktion ist. Auch das Lüfterrad ist nur mit einem Pin befestigt und dreht sich allenfalls durch festes Anpusten oder nachhelfen per Hand. Die Motorhaube selbst wirkt… da fällt mir nur der schwäbische Fachausdruck ein: lommelich. Am besten wohl übersetzt mit instabil und klapprig. Das führt zwar zu einem schönen Geräusch beim Schließen, allerdings klappt bei steilen Vorwärts-Abfahrten durchaus mal die Haube auf. Das hätte man besser umsetzen können. Gleiches gilt für die Türen, deren Scharniere und Verankerung vor allem im geöffneten Zustand ziemlich wackelig wirken. Zumindest bleiben sie im Betrieb geschlossen.


Der Motor als auch das Lüfterrad sind nur zur Deko.


Für den Zetros wurde eine neue Reifengröße eingeführt (81×35). Links das größere Modell aus dem Claas Xerion, rechts das kleinere aus dem Rubicon.


Blick in den Rückspiegel…


Blick in die Fahrerkabine


Nicht so schön: bei meinem Zetros klappt die Motorhaube auf, wenn er in Vorwärtsrichtung etwas steiler bergab fährt…

Hinter der Fahrerkabine sitzt der Smarthub und ist zum Einschalten gut zu erreichen. Zum Batteriewechsel müssen zwei Halteklemmen weggedreht werden, dann kann die Einheit herausgekippt und der Hub entnommen werden. Wie bei allen bisherigen Control+ Modellen ist die Zugänglichkeit zum Batteriefach gegenüber den alten Power Functions wesentlich vereinfacht.

Der verbaute Smarthub



Auf der Ladefläche befindet sich unter den Trägern, an denen zwei Feuerlöscher befestigt sind, eine Wartungsklappe. Sie kann nach dem Entriegeln leicht angehoben werden und gibt den Blick auf den mittleren Motor und ein kleines Getriebe frei, das der Aktivierung der Differentialsperre dient.

Bedienung und Control+ Funktionen

Die eigentlichen Control+ Funktionen sind schnell erklärt: der Truck fährt vorwärts, rückwärts und kann lenken. Als Novum im Technic Bereich ist er mit einer Differentialsperre für das Achsdifferential der Hinterachse sowie das Zentraldifferential ausgestattet. Das hilft, sich im unwegsamen Gelände den Weg zu bahnen und erhöht auch die Steigfähigkeit im Grenzbereich, wenn ein Rad die Traktion verlieren sollte. Grundsätzlich ist das Fahrzeug auf Kraft und Drehmoment ausgelegt, nicht auf Geschwindigkeit.

Wow! Krass!
(ok… hier habe ich ein wenig getrickst)


Huuuuuiiiii!
(hier auch…)

Nach dem Start der Control+ App erfolgt eine Kalibrierung des Trucks, anschließend eine kurze Einführung in die wesentlichen Elemente des Steuerbildschirms (rechts Gas, links Lenkung), bevor man schließlich auf diesen gelangt. Ein kleiner Schalter neben dem Gaspedal aktiviert die Differentialsperre. Die „Tankanzeige“ zeigt den Ladezustand der Batterien an. Durch Wischen nach links erscheint ein alternativer Steuerbildschirm, der die Fahrzeugfront oder das Heck zeigt. Mit dem Finger kann die gewünschte Richtung auf dem Bildschirm markiert werden, in die sich das Fahrzeug dann bewegt. Ebenfalls von den bisher erschienen Control+ Modellen bekannt ist der Bereich mit „Herausforderungen“. Diverse Fahraufgaben, mit denen auch Punkte gesammelt und „Belohnungen“, etwa kleine Videoclips, freigeschaltet werden können. Die enthaltenen vier Fähnchen können für das Abstecken eines Parcours verwendet werden.

Beim ersten Start des Zetros in der Control+ App wird der Truck kalibriert


Kalibrierung fertig: Lenkung, Zentraldifferential (der rote Punkt in der Mitte) und hinteres Achsdifferential (der untere rote Punkt)


Immer ein guter Rat…


Kurzes Einführungsprogramm in die Bedienung


Der Standard-Steuerbildschirm. Am linken Regler wird gelenkt (darunter sitzt auch der Taster für die Hupe), am rechten Gas gegeben. Links vom Gashebel sieht man den Schalter für die Differentialsperre


Alternativer Steuerbildschirm


Einfach den Finger auf den Punkt halten, wo man hin fahren will, und der Truck fährt los


Das Ganze funktioniert auch beim Rückwärtsfahren


Bei den Herausforderungen


Punkte sammeln durch bestandene Herausforderungen

Performance

Wie bereits beschrieben, ist das Fahrzeug auf Kraft, nicht auf Geschwindigkeit ausgelegt. Ich habe für eine Strecke von zwei Metern 27 Sekunden gemessen. Das sind etwa siebeneinhalb Zentimeter pro Sekunde oder 0,27 km/h. Da kann selbst die langsamste Schildkrötenart (Gattung Gopherus) mithalten. Zur Ehrenrettung des Zetros: eine Schnecke ist etwa sechzig Mal langsamer…

Umso beeindruckender ist seine Kraftseite. Auf den ersten offiziellen Produktbildern hat man ihn auf einer steilen, einer sehr steilen Schräge stehen sehen. Und tatsächlich: ich habe ihn eine 45° Steigung hochfahren lassen. Selbstverständlich ist ein guter Grip notwendig, daher musste das Longboard meines Sohnes herhalten. Man merkt dem Zetros an, dass er sich im Grenzbereich bewegt, aber er hat sich erfolgreich die Steigung von 100% (!) hinaufgekämpft. Sehr toll zu sehen ist die Wirkung der Differentialsperre, ohne die das nicht möglich gewesen wäre. Auf einem normalen Holzbrett waren mangels Reibung nicht ganz 45° drin, aber er war auch nicht weit weg davon. Selbstverständlich ist er nicht unschlagbar. Vor allem draußen im hohen Gras, über große Steine oder hügeliges Ackerland wird es schwierig. Es bleibt ein mit LEGO Motoren betriebenes Technic Modell.

Das sind etwa 45°. Schon beeindruckend…





Unendliche Steigung? Das wäre fast senkrecht die Wand hoch. Da sind auch dem Zetros Grenzen gesetzt…

Vielen Dank an die LEGO Group, die uns dieses Set für unser Review zur Verfügung gestellt hat. Der Artikel gibt jedoch ausschließlich meine persönliche Meinung wieder.

Mein Fazit

Wie immer bei Control+ bin ich hin und hergerissen. Mit der reinen Handynutzung werde ich mich nicht anfreunden können (Ich weiß, dass es Möglichkeiten gibt andere Fernsteuerungen einzusetzen, beziehe mich aber auf verfügbare -oder eben nicht verfügbare- LEGO Komponenten). Noch dazu sind die Sets sehr teuer.

Auf der anderen Seite gefällt mir die App prinzipiell sehr gut. Dazu ergeben sich mit der PoweredUp App und den neuen Komponenten im Vergleich zu den Power Functions faszinierende Möglichkeiten zur Ansteuerung und Automatisierung von Modellen.

Beim Zetros kommen auch zwei große Motoren und eine Auslegung auf Kraft statt Geschwindigkeit im freien Gelände an ihre Grenzen. Was er aber bis dahin schafft, insbesondere was Steigfähigkeit angeht und in Verbindung mit der erstmalig umgesetzten Differentialsperre, beeindruckt. Und motiviert zu weiteren Versuchen und Experimenten. Seinem Namen „Offorad-Truck“ macht er alle Ehre. Von meinem Umfeld weiß ich, dass die reine Handy-Steuerung in der Zielgruppe sehr gut ankommt (und meine Skepsis bei weitem nicht geteilt wird). Insofern ist der Zetros ein weiteres, durchaus interessantes Control+ Modell und in der Lage, mindestens die Zielgruppe zu begeistern. Mit Rabatten im freien Handel wird auch die hohe UVP etwas leichter zu ertragen sein.

Zusammenfassung und Kurzurteil

Eure Meinung

Wie gefällt euch der LEGO Technic 42129 4×4 Mercedes-Benz Zetros Offroad-Truck? Beeindruckt euch, was der Benz zu leisten imstande ist? Uns interessiert eure Meinung in den Kommentaren!

André Micko

LEGO Technic und Speed Champions Sammler, MOC-Tüftler – alles ist in Bewegung

45 Kommentare Kommentar hinzufügen

  1. Danke für das Review!
    Klasse geschrieben.
    Trotzdem gleich eine Frage: wäre es möglich eine Gangschaltung so wie im Volvo einzubauen, damit man dann entsprechend schnell über normale Wege fahren kann?

    • Alles ist möglich mit Lego 🙂 Eine per App gesteuerte Schaltung wie beim Volvo (manueller Schaltmodus, nicht automatisch, damit er im Gelände nicht selber hochschaltet) wäre aber sicherlich eine größere Herausforderung (man kann die Control+ App nicht verwenden und der Platz könnte auch eng werden. Wahrsch. müsste man in die Ladefläche heineinbauen).
      Was ich im ersten Ansatz versuchen würde: eine manuelle Umschaltung der Antriebs-Übersetzung, mit einem kleinen Wahlhebel am Fahrzeug. Den Hebel legt man dann um, wenn man auf der Straße schneller unterwegs sein will…

  2. Vielen Dank für dieses Technic-Review-Wochenende, André! Ich habe auch heute wieder viel gelernt, werde aber vermutlich dennoch vieles von dem, was du hier wunderbar erklärt hast, wieder vergessen. 🙂

    Danke auch für die großartigen Bilder. Es ist beachtlich, was der kleine Bolide alles drauf hat: Power unter der Haube!

  3. Hui, das Gefährt ist tatsächlich das Skateboard hochgefahren? Eindrucksvoll! Die Kampfschnecken bei uns im Garten – der feuchte Sommer gefällt ihnen offenbar – kommen meinen Schätzungen nach allerdings locker auf die Geschwindigkeit des Zetros … und verspeisen während der Vorwärtsbewegung noch ganze Bergflockenblumen – die härteren Stängel lassen sie dann höflich zurück. Die Fotos sind wieder mal absolute Weltklasse, André. Sehr gute Erklärung zur Differentialsperre übrigens, darüber hatte ich noch gar nicht nachgedacht, bin aber auch noch nie im richtigen Leben einen Geländewagen gefahren. Ganz viele Grüße!

    • Ja, hat er tatsächlich geschafft 🙂 Stimmt, unsere Schnecken sind auch schnell unterwegs dieses Jahr 🙂
      Danke für die lieben Worte, schönen Sonntag noch!

      • Hallo zusammen, normal schreibe ich keine Kommentare, aber: Ich bin total begeistert vom Zetros. Natürlich ist er draußen im Gelände limitiert, aber hey, das ist beim realen Geländewagen Fahren auch so, immer haste zu wenig Bodenfreiheit, der Kurvenradius reicht nicht usw., usw. Dann musst halt schauen, was mit deinem Fahrzeug geht oder eben nicht. Nachdenken gehört dazu. Eine Frage hätte ich noch: Aktuell habe ich die Räder vom grossen Unimog drauf, ihr wisst bestimmt die Modellnummer, Reifengrösse 94 3 x 38 r . Die passen auch, wenn die Einstiegsleitern demontiert werden. Ist aber ein Mischprofil. Wenn es diese Größe mit dem Profil von der Zetros Originalbereifung gäbe, das wäre! Wisst ihr da was? Eine nette und positive Antwort würde mich freuen. Beste Wünsche und Grüße an Alle!

  4. Da hat LEGO wohl wieder mal am Bedarf vorbeigebaut: Wer sich ein RC-Auto kauft, der will doch in der Regel (es mag wenige Ausnahmen gaben) eins haben, das schnell fährt. Was bringt einem diese Steigfähigkeit in der RC-Praxis? Wie oft probiert man das wirklich aus? Hat mans einmal gemacht, bleibt so ein 300-Euro-Auto übrig, das nur im Schneckentempo vorankriechen kann und sonst keinerlei Funktionen hat. Was bringt die vermeintlich so umfangreich betriebene Fokusgruppen-Testung, wenn dann solche völlig unrepräsentativen Produkt-Ergebnisse dabei rauskommen, die mit der realen Nachfrage überhaupt nichts zu tun haben?

    • Hallo Kurt, ich lese da raus, dass du einer der zwölfjährigen bist, die mit dem Zetros nicht so viel anfangen können. Das ist ja auch nicht schlimm. Zumal er wirklich sehr viel Geld kostet. Weißt du, bei jedem Produkt wird es Leute geben, denen es nicht so gut gefällt. Und es ist auch immer schwierig, ein motorisiertes LEGO Set mit einem RC Modell zu vergleichen. Was Leistung der Motoren usw. angeht, wird LEGO dabei nie mithalten können. Dafür kann man RC Modelle nicht in Einzelteile zerlegen und andere tolle Sachen damit bauen.
      Schwierig ist nur, wenn man denkt, dass seine Meinung auch gleichzeitig die aller anderen sein muss. Unter meinen Bekannten (also deren Kinder in deinem Alter) gefällt das Set vielen, insbesondere auch wegen der App-Steuerung (was ja zum Beispiel ein Punkt ist, der mir persönlich nicht so gut gefällt). Und sie hatten Spaß daran, sich neue Hindernis-Parcours für ihn zu überlegen. Also nicht nur ein Brett hoch, sondern eben über andere Sachen drüber fahren. Zumindest soweit ich das mit ihnen ausprobiert habe. Er ist ja noch nicht im Handel. Meiner bisherigen Erfahrung nach würde ich daher nicht sagen, dass er völlig am Bedarf oder der „realen“ Nachfrage vorbeientwickelt ist.
      Auf alle Fälle freut es mich, dass du mein Review gelesen hast. Bestimmt kommt bald wieder ein tolles Modell raus, dass dir auch besser gefällt. (zum Beispiel ja auch der Schwerlast-Abschleppwagen, da wurde das Review gestern hier veröffentlicht).
      Schönen Sonntag noch! 😃

      • Ach herrje, bist du dünnhäutig…

        • Bitte nicht persönlich werden. Trage deine Argumente gerne vor, eine lebhafte Diskussion ist herzlich willkommen.

        • Entschuldige bitte. Ich geb’s zu. Ich hab mir schon fast gedacht, dass du kein Zwölfjähriger bist und mich zu der Antwort hinreißen lassen. In erster Linie wegen deinen unbegründeten, verallgemeinernden Aussagen. Dünnhäutig, weil mich so Geschwätz nervt und ich mir eine Reaktion nicht verkneifen konnte: schuldig im Sinne der Anklage. Dünnhäutig, weil dir das Set nicht gefällt: sicherlich nicht.

          Zusammengefasst habe ich dich so verstanden: niemand (außer wenige Ausnahmen) wird den Truck haben wollen, weil man damit nichts anfangen kann. Zu langsam und keine Funktionen. Lego hätte das wissen müssen, weil es Fokusgruppen-Tests gibt, die belegen, dass es keine „reale“ Nachfrage für das Modell gibt. In etwa richtig so?

          Falls ich mich täusche, und du deine Aussagen (die sich nicht mit meinen „realen“ Erfahrungen in der Zielgruppe decken) tatsächlich begründen kannst, wäre das wirklich interessant. Es wäre nett, wenn du das teilen würdest
          (ich kenne die Fokusgruppentests nicht auf die du verweist. Wer hat die durchgeführt? Wer war die Zielgruppe? Was ist die reale Nachfrage unter den ab 12-Jährigen (viel. sind meine „Tester“ ja nicht repräsentativ)? In welcher Hinsicht ist das Produkt unrepräsentativ?)

          • LEGO testet regelmäßig Produkte vorab. Ich wurde mal im LEGO Store Hamburg mit meiner Tochter angesprochen, ob wir dir Produkte testen wollen. Aber ich befürchte, es wurde gegoogelt. 😉

        • Lieber Kurt,
          Heutzutage gibt es ja recht viele kluge 12 jährige, von daher… Keine Frage, man trifft sie in einem Blog für erwachsene Legofreunde eher selten.
          Was mich an Deiner Aussage richtig stört, ist diese – scheinbar im Netz immer mehr fortschreitende – Art der Verallgemeinerung.
          Ich gehe davon aus, dass Du kein Marktforscher bist. Aber Du schreibst: „Da hat LEGO wohl wieder mal am Bedarf vorbeigebaut“… ist das so? Woher weißt Du das? Das finde ich wirklich unnötig zu schreiben.
          Ich persönlich, ein Legofan ohne Technikbezug (kaufe ich nur für den Liebsten oder Freunde), finde viele tolle Modelle bei Lego für mich, so viele, das ich sie gar nicht alle kaufen kann. Und so geht es wohl vielen, wenn man sich mal die Zahlen, die Lego im Frühjahr veröffentlicht hat, ansieht. Sie müssen also ziemlich oft den Nerv von vielen Kunden treffen. „Wieder mal am Bedarf vorbei…“ trifft es wohl nicht.
          Dass sie Deinen persönlichen Geschmack oder Deine persönlichen Ansprüche an ein Modell nicht erfüllen, kann gut sein. Aber bitte sprich nicht für alle anderen.
          Vielen Dank, ich wünsche Dir Freude mit Deinem Hobby und viele schnell fahrende Modelle!

          Und @André: merci fürs tolle Review, super Fotos und die Erinnerung, dass ich meinen Enten bezüglich der Schnecken mal wieder anständig die Meinung sagen sollte…da auch Dank an Susanne😉‼️
          Bei mir ist heute „Daily Bugle“ Baustart, ein Set vermutlich fast ganz ohne Pins, das meinem Technikverständnis entspricht 😂

        • „Dünnhäutig“?
          Das war eine super durchdachte, intelligente Antwort mit einem guten Schuss Ironie, der zum Nachdenken anregen sollte. D. h. einfach mal über die eigene Nasenspitze hinaus denken und daran, dass wenn die Jungs in Billund tatsächlich so oft „vorbei bauen“ würden, wie es so oft behauptet wird, sie wohl mit den Jahren andere Ergebnisse eingefahren hätten. Ich muss Andre 100%ig zustimmen.

      • Auch wenn Kurt es ein bisschen drastisch ausgedrückt hat, sehe ich schon einen Punkt: Kinder können ganz sicher nicht die Zielgruppe sein. Ich als Vater eines fast 8-järigen Jungen jedenfalls kenne nicht viele Eltern, die 300€ (mit sehr guten Rabatten immer noch 200€) für ein Lego-Modell springen lassen, das fast nichts kann. Zum Vergleich: Ich habe ein zwei Jahre altes Set eines alternativen Herstellers gerade getestet, das nicht mal ein Viertel kostet (bei einem deutschen Händler). Es ist deutlich kleiner und eine Differenzialsperre hat es nicht, aber die braucht es genauso wenig wie der Zetros. Dafür hat es eine gescheite Fernbedienung, eine Akkubox und der Spielspaß ist sogar wesentlich größer, denn das Modell ist mit knapp 2km/h siebenmal so schnell wie der Zetros und schafft locker 47°, also 107% – auf glatter Oberfläche. Er könnte noch mehr, aber der Schwerpunkt verhindert es und es lässt es nach hinten kippen.
        Bleiben also als potenzielle Käufer AFOLs und einige wenige Kinder reicher Eltern. Vermutlich verkauft sich der Zetros trotzdem sehr gut, aber ich sehe für mich kein Kaufargument.

        • Wenn Du Dich da mal nicht in so ziemlich jeder Beziehung täuschst.
          Aber ist ja schön, wenn Du was Besseres für Dich gefunden hast. Dass ich mich nach fast 50 Jahren noch immer mit einem System beschäftige, das nicht einfach nur abgekupfert wurde und dessen Einzelteile noch immer voll kompatibel sind und trotzdem weit über das hinausgeht, was damals möglich war, ist für mich eigentlich immer ein Kaufargument. Und wenn ich den Zetros als Ganzes vielleicht nicht „brauche“, so habe ich doch schon einige Teile daraus im Visier, mit denen sich noch bessere MOCs bauen lassen.

          • Ich weiß nicht, wie ich mich beim Messen und Berechnen von Steigung und Steigungswinkel, Geschwindigkeit sowie beim Preis täuschen kann. Das Totschlagargument des Abkupferns wird auch für Dich spätestens dann nichtig, wenn Du beim Aufbau des Zetros „neue“ Teile benutzt, die alternative Hersteller seit Jahren verwenden. Und um auf Deine Frage weiter unten zu antworten: Ich besuche und kommentiere gerne hin- und wieder hier im Blog, weil ich auch Fan von Lego bin und nicht, weil ich auf Produkte anderer Hersteller hinweisen will. Deswegen nenne ich ja auch keine Namen. Und deswegen sage ich, was mir an den Lego-Produkten gut gefällt oder eben auch nicht. Aber gelegentlich hilft ein Blick über den Tellerrand wie hier, um die eigene Einschätzung zu bestätigen oder auch zu revidieren.

        • Es ist einfach so: Wer nur „das Modell“ kaufen möchte, ist bei motorisierten Modellen bei Lego preislich an der falschen Adresse.
          Man bezahlt alles Mögliche mit, das man nie brauchen, benutzen oder auch nur ansehen wird. Es gibt aber zum Glück mittlerweile gescheite andere Hersteller (Cada z.B., Mouldking explizit ausgeschlossen 🙂 ), bei denen man fündig wird.

          Andererseits gibt es in der Technic-Welt aber auch Bastler, die tatsächlich mit dem Zeug tüfteln (verrückt!) und sich über die neue Einigkeit von Mindstorms und Technic freuen. Und für die gibt es überhaupt keine Alternative, da hilft auch kein SBrick oder Buwizz – von ganzen Modellen ganz zu schweigen, da gibt es sowieso nichts.

          Wenn es zudem am Ende sowieso nur um das Rumfahren/Hinstellen nach dem Aufbau geht, muss man schon fragen, was der ganze Schmu mit den Einzelteilen überhaupt soll… Es gibt auch RC-Kits / Ergänzungssets für ‚richtige‘ RC-Autos. Da kann man auch bauen und hat am Ende ein unendlich besseres RC-Auto 😉

          Habe manchmal den Eindruck, dass einigen Käufern nicht so ganz klar ist, was sie da eigentlich kaufen 😐
          Und Lego würde es vielleicht gut tun, eine klarere Linie bzgl. der Ausrichtung bei Technic zu fahren. Technische Möglichkeiten schaffen, bezahlen lassen und dann aber total konträre Modelle rausbringen dient maximal der Verwirrung 😉

          • Können wir die ständigen „Hinweise“ auf die Produkte der Abkupferer und Nachmacher nicht einfach mal lassen und bei der Marke bleiben, um die es hier geht?
            Sollen sich die Alternativen-Freunde doch darüber freuen, dass es nun so viele nette, Firmen aus einem fernen Land gibt, die sie ja nun endlich legal mit ihren selbst ausgedachten Inspirationen beglücken können (und auch so sehr der heimischen Wirtschaft nützrn) und die doofen, unbelehrbaren, starsinnigen, altmodischen Lego-Fans einfach mal mit dem Generve in Ruhe lassen.

            Wenn jemand nicht verstehen will, was Menschen dazu bewegt, einer bestimmten Marke zu huldigen, die dahinterstehenden Emotionen wohl auch gar nicht begreifen kann – dann sollten sie diese doch einfach in ihrer Bubble dumm sterben lassen😄
            Mir als Zweileiter-Modellbahner geht es so z. B. mit den Märklinisten. Da hört mein Verständnis nach der Nostalgie dann auch gleich schon auf und ich lass sie in Ruhe mit ihrem unnötig vorbildfreien System. Jedem das seine, bin da eher für sauberen Status Quo.

            Auch alle AFOLs über einen Kamm zu scheren, wenn es um die Verwendung von Custom-Teilen geht, ist nicht nett. Sehr wohl setzt die MOC er-Szene auch sehr oft Elemente anderer Hersteller ein. Diese sind aber als Ergänzung und Bereicherung von LEGO gedacht, um für die Hardcore-Fans bestehende Lücken zu schließen, die es ohne diese Fans kaum geben würde. Und „Fans“ konnten sie werden, weil Lego es eben ANDERS macht als diese selbstlosen Firmen aus dem großen, fernen Land (das ja ein Vorbild für uns alle in Sachen Demokratie, Meinungsfreiheit, Liberalität, Wahrung und Einhaltung von grundsätzlichen Menschenrechten ist), indem sie es über zig Jahre mit EIGENEN Ideen versuchen und sich tatsächlich bestenfalls nur inspirieren lassen. Die oftmals kritisierte Ideas-Reihe ist ein gutes Beispiel dafür, weil sie eben ganz bewusst Vorschläge nicht einfach nur übernehmen.
            Natürlich werden z. B. SBrick und Buwizz in der Fan-Gemeinde sehr oft verwendet. Sie entstammen ja eigenen Ideen, bereichern das bestehende Sortiment und sind nicht einfach nur billig kopiert. Das ist ein GANZ GROSSER UNTERSCHIED! Und werden nebenbei auch noch meistens in westlich orientierten Ländern zumindest entwickelt.

  5. Meine Argumente habe ich im Ursprungspost sachlich dargelegt. Folge dessen war, dass ich als Zwölfjähriger beleidigt wurde, der ich angesichts meines Textes ganz offensichtlich nicht sein kann. Ich bin erst in meiner Antwort auf diese Beleidigung ebenfalls persönlich geworden.

  6. Thorsten Rotermund

    18. Juli 2021 um 21:25

    Danke André für Dein tolles Review!
    Schon beeindruckend wie LEGO die Fahrwerkstechnik umgesetzt hat.
    Aber ich bin nicht so der Fan von der Steuerung per Smartphone.
    Meine Meinung zu der Geschwindigkeits-Diskussion:
    Das Vorbild ist ein Truck-Trail Truck der nur zu dem Zweck umgebaut wurde einen extremen Gelände-Parcour zu meistern. Dabei wird keine hohe Geschwindigkeit benötigt. Also auch nicht im Modell. Und deshalb ist eine Diskussion darüber unnütz.
    Und im Allgemeinen: LEGO Technic Modelle bleiben immer Modelle aus Kunststoff und deshalb können viele Funktionen nur angedeutet werden.
    Gerade die wo in der Wirklichkeit eine Hydraulik verwendet wird. Die Baggermodelle z. B. können auch keine Löcher graben. Kräne haben keine 5-fach Ausleger und so weiter. Da stört das Niemanden.
    Und wenn dann ein Modell eines Truck-Trail Trucks eine 100% Steigung hinauffährt ist das schon eine Funktion wie in Wirklichkeit.
    Bei LEGO Technic geht es um das Verstehen der Technik, wie z.B. funktioniert eine Differentialsperre. Das wird meiner Meinung nach bei vielen Kommentaren über die Modelle vergessen.

  7. Das Modell an sich macht sehr viel richtig, bester Lego-Offroader bisher.
    Der Preis ist halt zu hoch. Etwas günstiger als der Volvo wäre für mich besser nachvollziehbar gewesen.

  8. Äh Andre…es wird immer wieder durcheinandergebracht: Hub und Motoren, das ganze System ist „Powered Up“ und damit der Nachfolger der Power Functions. Nur die App ist Control+.

    Ich teile Deine Meinung und Erfahrung, dass App-Steuerungen insbesondere bei jungen Menschen nicht nur kein Kritikpunkt ist, sondern als ganz normal empfunden wird. Und die sind sich sogar durchaus darüber im klaren, dass Lego als ganzes nicht vergleichbar mit RC-Systemen ist. Wer den Vergleich trotzdem macht, hat dieses „Spielzeug“ nicht verstanden und wird demnach auch dessen Sinn gar nicht an seine Kinder weitergetragen haben.
    Unser Kinder sind, bzw. kommen nun ins Erwachsenenalter und so haben wir in den letzten Jahren viel, viel verkauft. Von dem angehäuften „Vermögen“ (Viele unterschätzen, was Kinder über die Jahre umsetzen – der Handel nicht😁) waren Legos und Playmobil das mit Abstand Wertstabilste. Für den üblichen China-RC-Schrott mit blinki-blinki und ach so tollen Funktionen, wenn es denn überhaupt noch funktionierte, hat man dagen nicht viel bekommen.
    Die „richtigen RC-Modelle“ der bekannten Marken kosten denn auch schon etwas mehr – und können dann eben auch nicht zerlegt und die kompletten Einzelteile für neue Modelle genutzt werden.
    Gerade heute habe ich nach vielen Stunden die Zerlegung des großen Kranes 42082 als „Ultimate“ von Jurgen Krooshoop mit 8 Motoren beendet. Dabei ist mir wieder bewusst geworden, wie genial und durchdacht das ganze System über die Jahre weiterentwickelt wurde. Obwohl es aus fast 4000 universell verwendbaren Einzelteilen besteht, kann man daraus Modelle bauen, die richtig gut funktioneren. Wenn ich dann den ganzen Haufen der Einzelteile vor mir liegen haben, finde ich es immer wieder faszinierend. Aber natürlich funktionieren die nun auch nicht wieder so naturgetreu wie bei TAUSENDE Euros kostenden RC-Modellen mit z. B. exakt vorbildgetreu funktionierender echter Hydraulik, die man bei Vorführungen auf den großen Modellbaumessen bewundern kann. Viele von denen sind aber auch Eigenbauten, die man so nur mit feinmechanischem Können hinbekommt. Braucht man für so etwas Schönes wiederum nicht: https://rebrickable.com/mocs/MOC-57421/Dawid_Szmandra/liebherr-ltm-1250-51/#details

    • Hi Thorsten, völlig richtig, die Beschreibung von Control+ am Anfang war so natürlich falsch (hätte mir nicht passieren dürfen… tststs..). Danke für den Hinweis! Habe es angepasst.
      👍😊
      (danke auch für die übrigen Beiträge…)

  9. @Andres,

    kannst Du mehr über die Farben sagen? Entweder ist eine Diskrepanz bei der Box oder bei den Fotos, bzw. dem Set.
    Im Unterbau sehe ich 4 einzelne 1×5 Liftarme in Grün oder gar Olivgrün an dem
    C+Teil?

    Im Aufbau des Lasters, sieht die Farbe aber aus als hätte man nun auf sinnloses Bright-Green (nur 8 Technicteile, siehe Set 42039) oder Lime gewechselt.
    Ich habe kein Problem mit den Stickern, da man ja sonst nie eine Teile-Sammlung aufbauen könnte wenn der ganze Mist auch noch bedruckt wäre.
    Aber, das die grünen Sticker nun noch nichtmal die Farbe der Liftarme haben, fällt mir sehr negativ auf.
    Es kommt mir vor als hätte man im Prozess die Farbe geändert während die Sticker schon gedruckt waren, da ja auf der Box-Art der Stickerkontrast nicht auftaucht. Und man dann vom Originalgrün (wie Set 42008) auf etwas helleres gewechselt hat.
    Habe aber auch noch kein Online-Inventar gefunden, wo man das gleich gesehen hätte.

    • Wichtig: André, ich habe von Technic so gut wie keine Ahnung. 😀

    • Hallo Afolio, ich antworte mal, auch wenn du Andres angeschrieben hast und er sich tatsächlich besser mit Farben auskennt. Wahrscheinlich hast du ihn mit „Liftarm“ abgeschreckt 😂
      Es werden im Unterbau tatsächlich drei 1×5 Liftarme / Lockbalken verbaut. Deren Farbe ist olivgrün.
      Die übrigen Liftarme sind Bright-Green. Dass hier die Farbe nochmals geändert wurde, glaube ich nicht, da das Grün der Sticker heller ist als die im 42008 verwendete Farbe dark green. Man hätte also in beiden Fällen einen Kontrast zu den Stickern (die etwas dunkler als bright green sind, und etwas heller als das dark green)…

      • Danke Andre,

        habe noch 2-3 andere Reviews geschaut. Das sieht in jedem Video anders aus.
        Scheint aber tatsächlich das Bright-Green zu sein.
        Eine hohle Entscheidung, da es wie gesagt zum Modden dieses Sets nur die 8 Teile aus dem 42039 in der gleichen Farbe gibt.

        Das normale Grün, oder eben Lime hier zu nutzen, wäre besser gewesen da es im Zweitmarkt davon hunderte Teil-Typen in diesen Farben gibt und der Unterschied zu klein/unauffällig ist als das die Käufer deswegen sagen. „Dieser grüne Farbton sieht aber jetzt doof aus.“ (aber den gleichen Unfug gab es bei dem 42070 schon – Azure satt Mediumblue)

        Auch hätte man für diesen stattlichen Preis noch eine Gearbox mit einem 2. schnelleren Gang einbauen können, weil es bestimmt Riesenspaß macht den im Schildkrötengang durchs Zimmer zu fahren wenn es draussen regnet. (Achtung Ironie)
        Aber wenigstens können die Trucker von morgen so schon mal LKW einparken üben 😀

  10. Was für ein Sinn versteckt sich eigentlich hinter der kleinen Ente auf der Stoßstange? Also, außer dass es cool aussieht ^^

  11. Sehr schönes Review, danke dafür!

    Habe mich seit letztes Jahr wieder mit Lego beschäftigt und wollte zurück in die
    Technic Welt.
    Schnell kam aber die Ernüchterung:
    Die Preise… hammerhart was Lego da aufruft!
    Und auch hier: 299€ für so was?
    Hatte mich doch zuletzt der Liebherr Bagger so enttäuscht (auf den ich lange
    gespart habe),mit vielen kleinen,unausgereiften Details.
    Schade, eigentlich ein schönes Hobby!
    Aber wohl leider nur für Besserverdiener….

    • Legos Preis/Leistung ist, gerade was technik angeht, sehr schwankend. Das meiner Meinung nach beste Technik-Set, auch beim Preis/Leistungsverhältnis, ist der 42110 Land Rover Defender. Eventuell wäre der ja was für dich.

      Wenn dich Lego aktuell nicht so abholt, schau doch mal bei den Mitbewerbern. Für das Klemmbausteinhobby muss ja nicht unbedingt Lego auf den Noppen stehen. Ich habe da bisher nur gute Erfahrung gemacht. Cada zB bietet, gerade im Technik-Bereich, einige sehr interessante Sachen zu guten Preisen, teils voll motorisiert und ferngesteuert. Also, mit Fernsteuerung, nicht mit App.

  12. Ich fand die ersten Bilder des Modells langweilig und hätte mir drei Achsen gewünscht. Mit dem Sperrdifferential hat sich das komplett gedreht. Tolle Funktion, da darf der Laster auch lahm sein. Es geht ums Aufbauen und lernen. Ich habe mit Technik nie lange gespielt, aber gerne mehrfach aufgebaut.

  13. Hallo Andre, schönes Review. Schau mal bei Technicmaster0 auf Youtube. Der zeigt da in einem Video, wie man ganz einfach ein Programm auf den Control+ Hub installieren kann und dann direkt mit der Powered Up Fernbedienung das Fahrzeug steuern kann, ganz ohne Smartphone. Er meint auch dass es wahrscheinlich bald möglich sein wird, ein Bluetooth Gamepad direkt mit dem Control+ Hub zu koppeln.

  14. Moin zusammen,

    also ich freute mich zuerst auf ein Modell mit 3 Achsen und ähnlich gut wie der Actros, schließlich war ja Benz mit an Bord. Ich käme auch nie auf die Idee ein Lego Modell mit anderen RCs zu vergleichen.
    Dennoch nervt mich Control+, Fernbedienung wird es wohl nie geben. Es gibt auch keinen Akku auch das nervt. Aufkleber nerven. Der Preis ist auch gepfeffert. Aber das ist halt bei Lego so und hat ja nichts mit dem Modell an sich zu tun.
    Aber wo ist die dritte Achse hin? Und der Kotflügel/Radschutz hinten? Sperrbares Differential vorne? Motor? Getriebe? Was sind das für kleine Räder, wo ist die Bodenfreiheit hin? Türen und Motorhaube die wackelig sind? Kann man kurz machen: Weggespart. Und dafür 300 €? Ernsthaft Lego? (Volvo Dumper lag ja bei 250€)
    Mir kommt es bei einem Technikmodell immer auf die Funktionen an, ich dachte mal darum ging es. Aber da gibt es ja eigentlich nur 2: Differentialsperre und ich kann eine Steigung geradeaus bewältigen. Ich bin enttäuscht von dem Modell und frage mich, warum Mercedes das abgenickt hat. 120€ wäre mein Preisvorschlag.
    Deswegen kann ich manche Huldigungen der Lego Modelle auch nicht mehr nachvollziehen. Und da schließe ich dieses Set mit ein. Man kann auch schlechte Trail Trucks bauen.
    Ist zwar Offtopic, aber Alternativ Hersteller kupfern schon lange nicht mehr nur ab. Aber die bauen auch nicht nur gute Modelle. Genauso wenig wie Lego. Und die Klemmbaustein Firmen sind alle keine netten Kuschelfirmen. Lego klagt sich seit Jahrzehnten durch. Ich bin seit meiner Kindheit Fan von Lego. Ein wundervolles Spielzeug. (Könnte Lego auch mal wieder bauen :-)). Aber mittlerweile nur Fan vom System, weswegen ich auch nicht verstehen kann, das berechtigte Kritik an Lego Sets quasi nicht vorkommt.

  15. Wenn ich hier so etwas lese wie „Seinem Namen „Offorad-Truck“ macht er alle Ehre.“ und „bester Lego-Offroader bisher.“ glaube ich kaum, dass ihr objektiv seid.
    Selbst Lego hatte in der Vergangenheit bessere Offroader im Programm.
    Mit solch einer schlechten Bodenfreiheit und diesem Wendekreis bringt ihm auch die Steigungsfähigkeit im Trial Null.

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