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Eine Reise durch meine LEGO City: Beim Einkaufsbummel – Teil 14

Kaufrausch im Kaufhaus. | © Simon Brandt

Im vierzehnten Teil unserer Reise beenden wir unseren Rundgang durch die Innenstadt mit einigen Spielzeugläden und einem Bahnhof!

Viele Eindrücke sind nun schon auf uns eingestürmt, während wir versucht haben, in dem Trubel der Innenstadt ein Geschäft nach dem anderen zu besuchen und zwischendurch unsere Aufmerksamkeit noch auf einige Banken und Museen gelenkt wurde. Es wird also Zeit für eine Pause. Zum Glück kenne ich da eine hervorragende Adresse: einen Donut-Shop. Zarte Donuts und hauchfeine Kekschen warten nur darauf, von unseren Zähnen genüsslich zermalmt zu werden. Aber danach sehen wir uns wieder, und wehe, jemand nutzt die Gelegenheit, am Bahnhof ein für allemal mit dem Zug zu verschwinden! Aber erst einmal gibt es die versprochene Erfrischung.

60233 Große Donut-Shop-Eröffnung

Mit einer einmal völlig anderen Idee wartete LEGO 2019 auf. 750 Teile und zehn Minifiguren für 80 Euro, heute 55 Euro, ermöglichten den Bau unter anderem eines Donut-Shops, nach dem das ganze Set benannt war. Zwar ist der gedankliche Weg vom Café bis zum Donut-Shop nicht allzu weit, einen Bäcker oder eine Konditorei hatte LEGO aber bis damals nicht im Sortiment. Einen Bäcker (ausgenommen die Pizzabäcker) haben wir sogar erst in diesem Jahr in der 60306 Einkaufsstraße spendiert bekommen.


Dem Donut-Shop wurde dadurch eine sehr innovative Fassade gegeben, dass ein Technic-Kotflügel (24118) die Front überspannt, ein Teil, das vorher als ebensolcher beim 42083 Bugatti Chiron Verwendung fand. Das nenne ich Zweckentfremdung! Oder ist das eine leicht gehässige Bemerkung seitens der Designer? Wer die Schwelle des Donut-Shops überschreitet, ist nichts als – Dreck? Wie auch immer, der kleine Laden verfügt über eine kleine Theke mit verschiedenen Leckereien (nicht nur Donuts, sondern auch andere Kekse) sowie eine Kaffeemaschine. Eine Sitzmöglichkeit ist nicht vorhanden. Neben dem Geschäft befindet sich ein Geldautomat (der zugehörige Dieb samt Polizist und Polizeimotorrad ist nicht fern), um die aufgerufenen Wucherpreise bezahlen zu können. Wenn schon die Preise so unverdaulich sind, wie soll das dann erst mit den Cookies und Donuts sein?

Auf dem Dach befindet sich derweil ein überdimensionierter und bedruckter (!) Donut. Die Teile dafür (24599pb02) kosten heute 60 bis 70 Cent, nur so für den Fall, ihr wollt selbst einen Donut-Shop bauen. Über einen kleinen Hebel kann der Donut abgesprengt werden und rollt dann ein Stückchen auf dem Boden weiter. Das Ganze funktioniert erstaunlich gut und ist als Falle für den Dieb genauso gut zu gebrauchen wie als Falle für den Polizisten.

Als zweites Gebäude liegt ein Spielzeugladen bei, ebenfalls der erste unter City, sieht man einmal von dem im 7848 Toys-R-Us-Truck (siehe unten) ab, der nahezu baugleich ist (ein Grund, warum bei mir beide nebeneinanderstehen und sich die Kunden abgraben). Eine quietschgrüne Fassade und ein rotes Werbeschild locken selbige an; für den Fall, dass das nicht reicht, kann die Verkäuferin die Kinder auch mit dem außen in einem Kübel stehenden Schmetterlingsnetz fangen. Im Inneren warten eine Spielzeugeisenbahn, ein kleiner Teddybär und eine Gitarre darauf, verkauft zu werden und für strahlende Gesichter am Weihnachtstage zu sorgen. Nicht zu vergessen: das modische Propellerhütchen, das sogar eigens auf einem Schild beworben wird. Eine kleine Kasse vervollständigt die Einrichtung des Geschäftes, auf dessen Dach zudem zwei Luftballons für gehobene Stimmung sorgen.

Ein TV-Übertragungswagen mit Reporterin und Kameramann ermöglicht die weltweite Ausstrahlung der feierlichen Eröffnung des Donut-Shops, die zumindest regional auch empfangen wird. Auch dieser Wagen ist der erste seiner Art und gehört zu demselben Fernsehsender wie der Helikopter im 60097 Stadtzentrum (TV6+, damals noch mit leicht anderem Logo), ein Beweis der Persistenz der einmal eingeführten LEGO-Marken.

Ein kleines Fahrrad mit Verkaufsstand (ebenfalls eine Neuheit) trägt die frohe Kunde der Eröffnung ins Land und verteilt kostenpflichtige Gratis-Proben. Bei mir ist die Verkäuferin bereits bis ins Villenviertel vorgedrungen, weil sich auf dem Weg bislang keiner für die Donuts interessiert hat.

Ein Taxi kann ihr hinterherfahren und die gierige Kundschaft (von der ich noch nichts sehe) zum Donut-Shop fahren. „Fahrer, bitte zum Toy Store“. Äh, na gut, auch in Ordnung. Kostet das Doppelte, das Taxi muss vorher ja noch einmal wenden.

Zu guter Letzt ist in dem Set noch ein Baustellen-LKW mit Kran vorhanden, der den Donut auf dem Shop platzieren kann. Da das Set ja eigentlich „Große Donut-Shop-Eröffnung“ heißt, ist das für mich so ein bisschen fragwürdig, denn eigentlich sollte zur Eröffnung so etwas Augenfälliges doch schon fertig sein, es des LKW also nicht mehr bedürfen? Aber zu diesem Zweck ist ja der Dieb / Polizist vorhanden, der den Donut wieder absprengt und so den Stein ins Rollen bringt.

Insgesamt ist das Set ein sehr schönes, bei dem viele neue Ideen gut kombiniert wurden. Dass die beiden Häuser nur einstöckig sind, ist zwar für eine Innenstadt etwas ungewöhnlich, drückt aber den Preis. Und bei mir hat es den Vorteil, dass man so leichter auf den Marktplatz schauen kann als wenn er rundum umgeben wäre von höheren Gebäuden.

7848 Toys-R-Us-Truck

Hochexklusiv. Ausschließlich in den Toys-R-Us-Stores gab es 2010 dieses 344-teilige Set mit drei Minifiguren für 40 Euro, heute 60 Euro, zu kaufen. Ein langer LKW und ein kleines Geschäft in der bekannten blau-weißen Farbgebung von Toys R Us bilden den Umfang des Sets. Der Truck ist praktisch baugleich zu dem 3221 LEGO-LKW aus demselben Jahr, für nur 10 Euro mehr gab es aber auch noch den Spielzeugladen dazu.

In diesem befinden sich zwei an der Wand befestigte Modelle – ein Rennauto und ein Luftkissenboot –, eine Tonne mit Kriegsspielzeug (Gewehr, Säbel und Schwert) sowie eine Kasse. Das Wichtigste: An der entgegengesetzten Wand hängen einige LEGO-Sets. Weitere befinden sich im Truck, um die hohe Nachfrage zu befriedigen. Zudem ist das Set das letzte (und einzige unter City), in dem einer der eigentlich überdimensionierten Belville-/ Scala-Teddybären (6186) erschien, ein Element, dessen Verschwinden ich bedaure.

Dass nicht mir allein das Modell zusagt, sieht man auch an der doch recht deutlichen Preissteigerung des Sets, das neben dem 40144 Toys-R-Us-Geschäft, einem den 10230 Mini-Modulars nachgeahmten Bricktober-Set, das einzige mit einem Toys R Us ist, und auch insgesamt das einzige mit einem Geschäft im Minifigurenmaßstab.

60245 Raubüberfall mit dem Monstertruck

Bei diesem 341-teiligen Set mit fünf Minifiguren für 50 Euro, heute 35 Euro, hat LEGO 2020 einen Geldautomaten umbaut und das Ganze dann „Bank“ genannt. Zum Glück taucht diese Bezeichnung nicht auch im Setnamen auf, das wäre dann noch etwas alberner. Die Bank jedenfalls ist ähnlich groß – oder klein, je nachdem – wie die meisten anderen einstöckigen Gebäude und passt so gut zu ihnen. Farblich ist sie mal etwas Neues, bei Medium Nougat habe ich zumindest nicht das Gefühl, der Farbe in jedem zweiten Set zu begegnen. In der Geschichte LEGO Citys ist dies die dritte Bank, und definitiv die schlechteste. Nicht nur, dass sie klein ist (das könnte ja auch mit dem Wunsch nach Abwechslung begründet werden), nein, sie ist auch höchst spärlich eingerichtet. Außer einem angedeuteten Schalter und einigen Schließfächern auf der gegenüberliegenden Seite ist der Raum leer. Über zwei klappbare Fenster im Dach können die Diebe einbrechen.

Der Polizeiwagen besitzt ebenfalls eine etwas ungewöhnliche und gewöhnungsbedürftige Front, die jedoch in Wirklichkeit um ein Vielfaches schöner aussieht als auf den offiziellen Produktbildern. Ein Streifen in Bright Light Yellow läutet ein neues Zeitalter in der Farbgebung der Polizei ein, was mich etwas stört, da so die alten Sets wieder ein wenig künstlich veraltet werden, es ist eine Zäsur, die mir nicht zusagt. Ansonsten ist das Fahrzeug aber ganz nett und bereichert jede Stadt. Gebraucht hätte ich es aber nicht.

Die Diebe in diesem Set kommen mit einem ganz ungewöhnlichen Einbruchswerkzeug daher: einem Monster-Truck. 2020 war bei LEGO das Jahr der Monster-Trucks, und auch hier gab es einen. Knallrot und groß, das sind die zwei Attribute, die das Modell vollständig beschreiben. Insbesondere die überdimensionierten Räder gefallen mir sehr gut, und der Motor erweckt einen sehr bösen Eindruck.

Jedoch, bloß, weil mir der Truck gefällt, hätte ich mir das Set niemals gekauft. Doch LEGO hat in weiser Voraussicht etwas dagegen unternommen, dieses Set im Regal verstauben zu lassen: Es enthält einen Magneten. Das gelbe Stück am Truck kann das graue am Safe anziehen, sodass sich eine schöne Diebstahlfunktion ergibt. Wahrscheinlich war LEGO so sehr von dieser Idee überzeugt, dass sie sich gesagt haben, ach, packen wir noch mal zehn Euro drauf, die Kinder wollen das Set trotzdem! Der Preis ist jedenfalls eindeutig stark überhöht, und auch der aktuelle ist noch recht hoch. Trotzdem ist dieses Set für alle empfehlenswert, die Wert auf den Magneten legen. Für eine Bank haltet euch besser an die beiden Vorgänger.

7997 Bahnhof

Ein etwas vergrößertes MOD des 7997 Bahnhofs.

Zu diesem Set gibt ein nettes Bonmot: Ich verstehe nur – ihr wisst schon – Bahnhof. Nämlich nicht, warum LEGO so wenig Bahnhöfe herausbringt. Dieser hier erschien 2007 mit 367 Teilen und fünf Minifiguren für 40 Euro. Er gilt Vielen bis heute als einziger „richtiger“ City-Bahnhof und ist dementsprechend begehrt, zu sehen am aktuellen Preis von 70 Euro. Und tatsächlich: Sieht man einmal ab von den winzigen Bahnsteigen bei den Personenzügen, gab es seit damals nur genau drei Bahnhöfe: diesen hier, den 7937 Bahnhof von 2010, der auch mehr ein Übergang über die Gleise ist als ein Bahnhof, und dann 2014 den 60050 Bahnhof.

Zu diesem Bahnhof hier kann man wohl kaum etwas Schlechtes sagen. Klar, er hat nur einen einzigen Bahnsteig, der auch viel zu kurz für die Züge ist, kaum ein einzelner Waggon kann hier halten; hält man LEGO aber den geringen Preis zugute, für den man das Set erhalten hat, lässt sich das aushalten. Man kann ihn ja auch verlängern. Abgesehen davon verfügen die Züge ja ohnehin über keine Türen, kein Kind weiß also, wo die Minifiguren aus- und einsteigen müssen. Da können die Eltern ruhig behaupten, dass dies nur im mittleren Waggon geschieht.

Pink und Orange sind en vogue. Ganz gewiss.

Wie auch immer, zu dem Bahnhof gehören ein Fahrkartenautomat, ein Drehkreuz, ein ausgehängter Fahrplan mit den Abfahrtszeiten nach den Hauptstädten Westeuropas (und interessanterweise zusätzlich auch nach München), ein Wartebereich, ein kleiner Kiosk und eine Restaurantterrasse zu beiden Seiten des Turmes. Am „Eingang“, wenn man eine einfache Öffnung so nennen kann, ins Innere des Bahnhofs hängt eine Fliese mit einem Restaurant-Piktogramm, gegenüber die Bahnsteignummer 1, seitlich darüber eine Bahnhofsuhr. Da diese jedoch nicht funktioniert und immer dieselbe Zeit anzeigt, merkt kein Fahrgast, wie groß die Verspätung der Züge doch schon wieder ist. Direkt darunter hängt eine weitere Fliese mit dem Aufkleber „LEGO CITY“. Diesem Element verdankt meine ganze Stadt ihren wahnsinnig kreativen Namen, da ich damals allmählich genug Sets bekommen hatte, um nach und nach eine erste Stadt zu bauen.

Die Fassade ist, genau wie einer der Vorgänger, der 4513 Bahnhof von World City, in einem knalligen Gelbton gehalten, das mit schwarzen Dächern abgesetzt wurde und dadurch weit weniger poppig und deutlich harmonischer aussieht.

Zu den Minifiguren des Sets gehören zwei Fahrgäste, einer davon mit Anzug und Koffer der typische Geschäftsmann (oder verkleidete Vertreter), ein Bahnbeamter, ein Paketbote mit Sackkarre und ein Draisinenfahrer mit Draisine.

Insgesamt finde ich das Set ausgenommen schön, der Bahnhof fühlt sich durchaus vollständig an und ist, vor allem für die damalige Gewohnheit, recht detailliert ausgestattet mit einem sehr großen Fokus auf Spielfreude. Das Modell gefällt mir sogar so gut, dass ich vor einigen Jahren die Gelegenheit genutzt hatte, mir einen zweiten günstig zu besorgen, mit dem und einigen zusätzlichen Steinen ich dann meinen vorherigen Bahnhof erweitert habe, sodass mein Bahnhof jetzt drei Stockwerke hoch ist, über drei Bahnsteige verfügt (der dritte ist über eine Brücke im zweiten Stock angebunden), und mit Zugzielanzeigern, Mülleimern, einem Zeitungsverkäufer, einem Flaschensammler und vielen weiteren Details definitiv als Hauptbahnhof meiner Stadt zu bezeichnen ist. So, LEGO, jetzt habe ich euch ein paar Ideen gegeben, wo also bleibt der nächste Bahnhof?

8404 Bus- und Tramstation

Mit großem Tam-Tram folgt das nächste Set: 2010 erschienen, 840 Teile, sechs Minifiguren und 100 Euro, heute 110 Euro, machen es zu einem der höherpreisigen. Der Grund leuchtet sofort ein: Es ist das allererste City-Set mit einer Straßenbahn. Leider ohne Schienen und Fernsteuerung, aber gewiss aufrüstbar, wirkt die Tram in ihrer blau-weißen Farbgebung sehr realistisch und eröffnet eine neue Dimension des Spielens mit dem ÖPNV (auch wenn Kinder es eher „Eisenbahn-Bus-Transport“ oder so ähnlich nennen würden).

Neben der Straßenbahn finden sich in dem Set auch ein hellgrüner Reisebus, eine Straßenkehrmaschine und ein gelbes Auto sowie drei Elemente, die verschiedene Teile einer Haltestelle bilden.

Ein Souvenirshop mit Ansichtskarten nebst Stadtplan zieht den Fahrgästen das Geld noch vor der Fahrt aus der Tasche, ein Wartehäuschen mit Fahrplan und Fahrradständer erlaubt das Warten auf die wie immer verspätete Tram und ein drittes Modul mit Sitzmöglichkeit und Fahrkartenautomat (GELD! Wir wollen GELD! Euer GELD!) bildet einen überdachten Inselbahnsteig zum Übergang vom Bus in die Straßenbahn. Da die Module bei mir die Hochbahnhaltestelle am Hauptbahnhof bilden, erkennt man sie auf Fotos kaum und ich habe an dieser Stelle auf das Fotografieren verzichtet. Auf den Überblicksbildern im nächsten Teil der Reise werdet ihr die Modelle dann sehen können.

Letztlich verfügt das Set über erstaunlich wenig Details und wirkt recht leer. Sobald es aber in die Stadt integriert wurde, fällt das nicht mehr weiter auf. Sehr positiv anzumerken ist die Existenz der ersten Tram, die jedoch in meinen Augen den sehr hohen Preis nicht rechtfertigt. Heute kostet die Straßenbahn allein mit etwa 90 Euro schon fast so viel wie das ganze Set, was zeigt, dass sie doch recht beliebt sein muss.

BL19012 Bikes!

Im Rahmen des BrickLink-AFOL-Designer-Programmes 2019 erschien auch dieses 512-teilige Set mit zwei Minifiguren für umgerechnet 40 bis 50 Euro (ohne Zoll etc., heute daher 110 Euro), das euch Timon bereits kurz nach Erscheinen vorgestellt hat. Ich fasse mich daher an dieser Stelle kurz und sage lediglich, dass mir die Idee an dem Set gefällt, die durch das digitale Design entstandenen Mängel am Fahrradunterstand dagegen bedaure. Auch der Transporter fügt sich gut in das Stadtbild ein. Da ich den Unterstand vor meinen Hauptbahnhof und unter die Hochbahngleise gestellt habe, kann ich ihn nicht fotografieren (man sähe nur das Dach, und auch das schlecht), sodass ich euch Timons Review nahelege (oder alternativ die Bilder bei BrickLink).

Die Landschaft

All diese Geschäfte, Museen und Banken habe ich in einer U-förmigen Einkaufsstraße um meinen Marktplatz gebaut, sodass sich eine schöne Innenstadt ergibt. Auf dem Marktplatz selbst steht, umgeben von vielen kleinen Fahrzeugen aus den Sets, eine blau-weiße Kirche.

Die noch unvollendete erste Haltestelle meiner Hochbahn.

Zudem wird eine der Kurven der Straße durch ein Kaufhaus-MOC umgrenzt. Dieses hätte ich euch gern extra fotografiert, die Bodenplatte hängt aber leider durch den 31105 Spielzeugladen im Stadthaus mit dem Rest der Stadt zusammen, sodass ich es ohne größere Umbaumaßnahmen nicht abtrennen kann. So kann ich euch nur sagen, dass ich den Inhalt vieler Adventskalender dort eingebaut habe. Zwölf durch entsprechende Werbetafeln angezeigte Geschäfte sind dort enthalten: eine Bäckerei, ein Eiscafé, ein Supermarkt, eine Fleischerei, ein Juwelier, ein Möbelgeschäft, ein Friseur, eine Buchhandlung, ein Blumenladen, ein Bekleidungsgeschäft, eine Postfiliale und eine Zoohandlung. Auf dem Dach befindet sich als dreizehnte Nutzung ein Restaurant. Die Ebenen werden durch zwei Fahrstühle miteinander verbunden.

An das Kaufhaus grenzt zur Linken noch ein kleines Spielwarengeschäft an, mit dem ich der Flut herrlicher Spielzeugmodelle in den Adventskalendern Herr zu werden suchte. Mit wenig Erfolg, dafür sind es einfach zu viele.


Eure Meinung!

So, das war die Innenstadt. Wie gefallen euch die Sets? Seid ihr froh darüber, dass LEGO mit erstaunlicher Regelmäßigkeit immer wieder Stadtviertel-Sets herausbringt, oder meint ihr, irgendwann ist auch mal genug und andere Themen sollten zum… Zuge kommen? Erzählt es uns in den Kommentaren! Als nächstes geht es ins Gewerbegebiet mit seinen Werkstätten und Tankstellen!


Bisherige Reiseziele

» Einkaufsstraße – Teil 13
» Einkaufsstraße – Teil 12
» Einkaufsstraße – Teil 11
» Hauptstraße – Teil 10
» Seasonal Sets – Teil 9
» Villenviertel – Teil 8
» Villenviertel – Teil 7
» Bauernhof – Teil 6
» Unterwasserwelt – Teil 5
» Meer – Teil 4
» Meer – Teil 3
» Strand – Teil 2
» Strand – Teil 1


Simon Brandt

Seit frühester Kindheit begeisterter LEGO-Fan und sammelt vor allem City und Creator.

6 Kommentare Kommentar hinzufügen

  1. Großes Kompliment Simon! Sehr facettenreicher und anregender Rundgang durch Deine Stadt!

  2. Absolut faszinierend, wie Du mit einem Regalbrett einen Bahnhof auf zwei Ebenen geschaffen hast! Clever, Du dehnst nachgerade den Dir zur Verfügung stehenden Raum.
    Ich mag das Gewimmel in Deiner Stadt einfach! So ein herrlich überfüllter Spielwarenladen ist doch eine ganz besonders wunderbare Sache, ich habe bislang nur die besten winzigen Modelle in eine Keksdose getan, für den Tag, an dem ich mein Spielzeuggeschäft bauen werde. Dein Kaufhaus mit dieser stark gegliederten Fassade und den vielen Details ist sehr innovativ – wirklich ein außergewöhnlicher Look! Ich freue mich auf Industrie und Infrastruktur in Deiner Stadt!

    • Jetzt gebe ich auch noch einer ganzen Generation von LEGO-Fans Ideen zum Platzausnutzen! Oje… Nennt man das Trendsetting?
      Und freue dich lieber nicht zu früh, Industrie ist das einzige, was es bei mir leider zu wenig gibt. Fabriken scheinen ja (siehe Chemical Plant von Ideas) bei LEGO irgendwie tabu zu sein. Dafür habe ich bald mehr Werkstätten als Autos.

  3. Die Stadt gefällt mir total. Am liebsten würde ich dort einziehen, es fehlt vielleicht noch ein Supermarkt.

    Kleine Anmerkung: es gab in den 80ern das Set 6661, ein TV-Übertragungswagen. Alternativ mit WDR-Aufdruck .

    Oliver

    • Ja, der Supermarkt fehlt (außer dem mehr angedeuteten im Kaufhaus). Das liegt aber hauptsächlich daran, dass ich gehofft hatte, dass es LEGO irgendwann einmal schafft, einen unter City herauszubringen. Bei Friends gibt es Supermärkte u. dgl. zuhauf, es gibt den Kwik-E-Mart, aber bei City – nichts. Und das, obwohl man doch so schön einen Dieb hineinsetzen könnte, der Lebensmittel klaut!
      Und was ich mit „dieser Wagen ist der erste seiner Art“ (und ähnlichen Ausdrücken zu anderen Sets) meinte, bezieht sich meist nur auf City. Die anderen und älteren Themenwelten kenne ich einfach nicht gut genug, zumal es ja auch recht unwahrscheinlich ist, dass nach mehreren Jahrzehnten eine wirklich neue Idee auftritt (solange nicht irngendeine technische Innovation das Stadtbild umkrempelt).

  4. Es immer wieder interessant, die gebauten Ideen anderer zu sehen. Es sind viele gute Gedanken dabei. Da bei mir der Platz auch eine grosse Rolle spielt, bin ich stark am überlegen mit 2.Ebende. Deine Idee ist gut. Es ist ziemlich viel los in Deiner „kleinen“ Stadt. Mir gefällt die Kirche besonders gut. Ich bin im Augenblick dabei etwas ähnliches zu kreieren. Schade, daß es soetwas bei Lego nicht gibt. Dabei gehören Kirchen weltweit zum Stadtbild.

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